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Supply-Chain-Management Milliarden-Fusion im Software-Markt

Zum Jahreswechsel hat der US-amerikanische Supply-Chain-Management-Spezialist JDA aus Scottsdale, Arizona, seine Fusion mit dem amerikanischen Logistiksoftware-Anbieter Red Prairie aus Alpharetta, Georgia, besiegelt.

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Razat Gaurav ist als Senior Vice President EMEA unter anderem auch für die Aktivitäten der JDA Software Group in Deutschland verantwortlich.
Razat Gaurav ist als Senior Vice President EMEA unter anderem auch für die Aktivitäten der JDA Software Group in Deutschland verantwortlich.
(Bild: JDA)

Zukünftig werden die weitgehend komplementären Softwarelösungen von JDA, The Supply Chain Company, und Red Prairie einheitlich unter der Marke JDA vertrieben. Durch die Zusammenlegung der Kompetenzen von Red Prairie und JDA kann das fusionierte Unternehmen seinen Kunden nun Lösungen zur Optimierung ihrer Supply Chain anbieten, die die gesamte Lieferkette und den gesamten Produktions- und Distributionsprozess über alle Vertriebskanäle hinweg abdecken: von der Beschaffung der Rohstoffe bis hin zum fertigen Produkt in den Händen der Verbraucher.

Eines der größten Softwarehäuser entsteht

Mit einem gemeinsamen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr gehört der neue Konzern zu den größten Softwareherstellern der Welt und baut seine Führungsposition als Lösungsanbieter für Supply-Chain-Management-Lösungen aus.

Der bisherige JDA-Präsident und CEO Hamish Brewer wird das neue Unternehmen leiten. Konzernsitz ist die bisherige JDA-Zentrale in Scottsdale im US-Staat Arizona. Der Fusionsplan, der seit Bekanntgabe des Zusammenschlusses Anfang November ausgearbeitet wurde, sieht eine zügige Integration der Geschäftsaktivitäten beider Unternehmen vor, die bereits in den ersten Monaten des neuen Jahres anlaufen soll. Im zweiten Quartal will JDA demnach seine neue, gemeinsame Produktstrategie vorstellen, rechtzeitig zu seiner User Group Conference am 5. Mai 2013.

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