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Schienengüterverkehr Mit dem Güterzug nach China

| Redakteur: Robert Weber

Seit Anfang Mai existiert eine tägliche Güterzugverbindung zwischen dem Hafen von Antwerpen in Belgien und der chinesischen Megametropole Chongqing. Hupac bedient die mehr als 10.000 km lange Schienenstrecke in beide Richtungen.

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Hupac bedient die Eisenbahnstrecke nach China und verspricht sich viele Kunden. Bild: Hupac
Hupac bedient die Eisenbahnstrecke nach China und verspricht sich viele Kunden. Bild: Hupac
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Güterzug spart dem Logistiker vor allem Zeit. Zwischen 16 und 25 Tagen dauert der interkontinentale Transport vom beschaulichen Antwerpen ins asiatische, quirlige Chongqing. Das Projekt wurde 2010 vom Hafen Antwerpen und belgischen Behörden ins Leben gerufen.

Güterzug-Betreiber kooperieren mit dem Zoll

Die Strecke verläuft durch mehrere Staaten, Klimazonen und Zollgebiete. Der belgische Zoll strebt eine „green lane“ für den Zug an und arbeitet mit den verschiedenen Behörden in den Transitländern eng zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Austausch zwischen den Zöllnern soll verbessert werden, um den Transport schneller und effizienter zu machen. Die Eisenbahn rollt durch Deutschland, Polen, die Ukraine, Russland, die Mongolei und China.

Mehrere Partner beim Güterzug-Projekt beteiligt

Doch nicht nur der Zoll könnte die Bahn ausbremsen. Auch die Bahntechnik, denn unterschiedliche Schienensysteme müssen ebenso überwunden werden. Deshalb arbeitet Hupac mit den Partnern Russkaya Troyka und Eurasia Good Transport zusammen.

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