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Erklärfilme Mit How-to-Videos in 90 s Produkte erklären

Autor / Redakteur: Alexander Stendel / Claudia Otto

Audiovisuelle Inhalte sorgen für Aufmerksamkeit und ermöglichen unkomplizierte Wissensvermittlung. Ein guter Erklärfilm ist einfach zu entwickeln, sofern einige Grundregeln hinsichtlich Story Telling, Dramaturgie und bei komplexen Produkten insbesondere der Mut zur Reduktion auf das Wesentliche beachtet werden.

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Das Videoformat wird dem Bedürfnis des Kunden nach schneller, anschaulicher und unterhaltender Informationsvermittlung gerecht und bietet Möglichkeiten zur Interaktion.
Das Videoformat wird dem Bedürfnis des Kunden nach schneller, anschaulicher und unterhaltender Informationsvermittlung gerecht und bietet Möglichkeiten zur Interaktion.
(Bild: contrastwerkstatt - Fotolia.com)

Und, wie funktioniert das komplexe Produkt nun genau?“ Diese Frage kann selbst versierte Vertriebsmitarbeiter ins Schwitzen bringen. Die Vorteile liegen auf der Hand, die Kennzahlen sind beeindruckend, ein schneller Return on Investment ist leicht zu errechnen, doch manche Vorteile lassen sich eben nicht so einfach darstellen. Dazu gehören oft auch die Funktionsweisen vieler erklärungsbedürftiger Produkte. Wie gut, wenn der Vertriebsmitarbeiter auf seinem Tablet einen Film aufrufen kann, der genau diese Funktionen schnell und anschaulich erklärt. Aber was macht einen guten Erklärfilm aus? Die folgenden sieben Tipps liefern die Antwort.

Erklärungsbedarf bestimmen und Nutzerszenarien berücksichtigen

Erstens, definieren Sie klar den Erklärungsbedarf. Am Anfang des Filmprojekts steht die Frage, was das Video erklären soll. Möchten Sie den Mehrwert eines Produktes oder dessen Bedienung darstellen? Auch Imagefilme für Unternehmen können als Erklärfilm gestaltet sein, zum Beispiel um Zukunftsvisionen für Mobility oder das Thema Energieeffizienz in Unternehmen zu vermitteln. Um die Zielsetzung zu erarbeiten, sollten alle Abteilungen im Unternehmen involviert werden, die den Film später nutzen. In jedem Fall sollte das Marketing eingebunden werden, bei Schulungsfilmen auch die Personalabteilung und bei Produktvideos die Entwicklungsabteilung. Besonders der Vertrieb kann wertvolle Informationen dazu beisteuern, welche Fragestellungen den Kunden interessieren.

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Zweitens, berücksichtigen Sie die Nutzerszenarien. In welchen Situationen soll der Film genutzt werden und welche Anforderungen an die Konzeption folgen daraus? Für die vorbereitende Recherche des potenziellen Kunden bietet sich die Einbindung auf der firmeneigenen Website an. Auch eignen sich die kurzen Videos hervorragend für soziale Netzwerke und Expertenforen sowie für die klassische PR-Arbeit.

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