Andocksysteme Mit neuen Torabdichtungen viel Energie und Geld sparen

Autor / Redakteur: Martin Diepolder / Volker Unruh

Andocksysteme können bei den steigenden Energiekosten teuer werden – wenn sie undicht sind. Doch schon mit überschaubaren Investitionen lässt sich eine positive Energiebilanz erreichen, was nicht nur die Kosten erheblich senkt, sondern sogar noch den Wert der betroffenen Gebäude steigert.

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Die meisten Unternehmen mit Lkw-Verladestellen im Zuliefer- oder Versandbereich kennen das Problem: Naturgemäß ist die Nahtstelle zwischen Lagerhalle und Lkw die schwächste Stelle in der Außenhülle einer jeden Halle und die Ursache für den größten Wärmeverlust durch Zugluft wegen der für den Verladevorgang geöffneten Tore.

Austausch der Torabdichtungen barg Einsparpotenzial von 10%

In einem größeren Versandlager wurde unabhängigen Prüfungen zufolge der Heizwärmebedarf durch Konvektionswärmeverluste an der Nahtstelle zwischen Lagerhalle und Lkw mit etwa 30% festgestellt. Das Sachverständigengutachten kam zu dem Ergebnis, dass durch das Anbringen von zusätzlichen Spaltabdichtungen an den Überladebrücken und dem Austausch der gegenwärtig vorhandenen Torabdichtungen ein Einsparpotenzial von jeweils um die 10% erreicht werden kann (Bild 1). In besagtem Fall führte das zu der Entscheidung, mehr als 350 Verladestellen mit effizienteren und noch enger umschließenden Torabdichtungen nachzurüsten.

Die schon seit den 1990er Jahren eingesetzte Torabdichtungsversion mit Seitenteilen aus Spezialschaumkern und dem davon unabhängigen Hubdach von Koch-Lagertechnik erwies sich am geeignetsten, die Umwelt- und Sparziele zu erreichen. Zu den guten Werten für die Torabdichtungen tragen die ausgeschäumten Seitenteile sicher wesentlich bei – die Wärme dringt nicht so schnell nach außen.

Einsatz von Eckabdichtungskissen als Option

Die vertikalen Schürzen pressen sich durch spezielle Anpress-Lamellen besonders gut an die Außenseiten der Fahrzeuge und Wechselbrücken an. Damit ein Luftzug von unten vermieden wird, ist als zusätzliche Option der Einsatz von Eckabdichtungskissen möglich.

Darüber hinaus zeigt sich der erfreuliche Nebeneffekt einer hochflexiblen und damit langlebigen Torabdichtung. Dies bestätigen die Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt des Lagers. In den Seitenteilen dieser Koch-Torabdichtung vom Typ TAS-SK sind nämlich die sonst üblichen Metallteile durch einen Schaumkern ersetzt worden, so dass hier durch falsch anfahrende Fahrzeuge nichts verbiegen oder brechen kann.

Zu verladende Güter sind vor Wind und Regen geschützt

Damit die warme Luft aus der Halle nicht nach oben durch die Tore entweichen kann, wurden die Koch-Torabdichtungen mit einer extra starken, weil doppelten horizontalen Schürze ausgerüstet. Diese ist im Abstand von 20 cm senkrecht versetzt geschlitzt und presst sich dadurch und auch wegen ihres höheren Gewichtes passgenau an die jeweiligen Fahrzeugkonturen an (Bild 2).

So werden auch die zu verladenden Güter vor Wind und Regen geschützt. Das von den Seitenteilen unabhängige Hubdach weicht sowohl nach oben als auch nach hinten automatisch aus, falls einmal eine Wechselbrücke zu hoch angesetzt wird. Eine Beschädigung des Daches ist durch diesen patentierten Mechanismus nahezu ausgeschlossen.

Martin Diepolder ist geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Koch GmbH + Co. KG in 32791 Lage.

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