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Kunststoffverarbeiter Mit Rekordwerten bei Menge und Umsatz ist die Krise endgültig Geschichte

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Frankfurt (jk) – Die Kunststoffverarbeiter in Deutschland haben das vergangene Jahr mit einem Umsatzrekord von 55,9 Mrd. Euro abgeschlossen. Mit 8,8% Zuwachs toppten sie den Wert des wachstumstarken Vorjahres. Damit sei die Branche „auf die Wachstumsspur der Vorkrisenjahre“ zurückgekehrt, so Dr. Bernd-O. Kruse.

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GKV-Präsident Dr. Bernd-O. Kruse: „Die deutsche Kunststofverarbeitung ist auf die Wachstumsspur der Vorkrisenjahre zurückgekehrt.“ (Bild: Kraus)
GKV-Präsident Dr. Bernd-O. Kruse: „Die deutsche Kunststofverarbeitung ist auf die Wachstumsspur der Vorkrisenjahre zurückgekehrt.“ (Bild: Kraus)

Als der Präsident des Gesamtverbands der kunststoffverarbeitenden Industrie e. V. (GKV) die Zahlen präsentierte, ging er auch auf die jüngsten Wachstumsrisiken der Branche ein. So steht bei Kunststoffen offenkundig wieder ein Preisanstieg bevor – in ähnlicher Dimension wie im Mai vergangenen Jahres, als die Rohstoffpreise Allzeithöhen erreichten.

Kunststoffverarbeiter sehen Erträge weiterhin bedrängt

Das drückte schon damals die Renditen der Kunststoffverarbeiter. Das wird auch diesmal nicht anders sein, zumal die Energiekosten um 1,5 Cent je Kilowattstunde gestiegen sind. Absolut ist das nicht viel, im Vergleich zu Frankreich, rechnete Kruse vor, „müssen wir 6 Cent pro Kilogramm verarbeiteten Kunststoff mehr bezahlen“ Für eine Folienhersteller mit rund 50.000 t Durchsatz im Jahr resultierten daraus 3 Mio Euro Mehrkosten.

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