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Mit Wartungsverträgen Unkalkulierbares berechenbar machen

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2012 hat das Unternehmen, Weltmarktführer im Bereich innovativer Vakuum-Technologien, auf insgesamt 13.770 m² am Standort Glatten ein neues Produktions- und Logistikzentrum errichtet. Von dort aus werden Niederlassungen, Vertriebspartner und Kunden in 80 Ländern der Welt mit den 12.000 Produkten des Herstellers versorgt. Die Lösung für Lager, Versand und Produktionsversorgung umfasst ein dreigassiges automatisches Kleinteilelager (AKL) mit 22.800 Behälterstellplätzen, ein manuell bedientes Palettenhochregallager mit knapp 2700 Palettenstellplätzen sowie eine ausgefeilte Kommissionierstrategie für Kundenlieferungen und die Versorgung der eigenen Produktion. Den informationstechnischen Backbone für das Warehousing bildet das Prozess Management System „PMS-W“ von Aberle. Highlight der IT-Welt in Glatten: die Einbindung des Energieeffizienzprogramms „PMS-E“. „Insgesamt haben wir mit dem PMS-E bei der Produktionsversorgung über AKL, manuelles Palettenlager und Kommissionierung den Energieverbrauch gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Anlagen signifikant reduzieren können“, resümiert Wolfgang Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter bei J. Schmalz und unterstreicht damit die eingangs dargestellte, hohe Bedeutung der Betriebskosten für ganzheitlich-objektiv ermittelte LCC.

Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus

Zur Sicherung höchster Anlagenverfügbarkeit schloss J. Schmalz darüber hinaus einen Full-Service-Vertag mit Aberle. „Wir wollten unsere Ressourcen dabei auf unsere Kerngeschäfte konzentrieren; andererseits sollte die Logistikanlage mit vertretbarem Aufwand zu einer ‚problemfreien Zone‘ gemacht werden“, fasst Buck die Beweggründe und Vorteile zusammen. „Mit dem Full-Service-Vertrag befindet sich das Risiko von Anlagenstillstandszeiten und Servicekosten für uns in einem planbaren Rahmen. Alle erforderlichen Wartungsarbeiten, Service-Maßnahmen und gesetzlichen Bestimmungen werden von einem kompetenten Auftragnehmer herstellerübergreifend erledigt, überwacht und herstellerunabhängig kontrolliert.“

Mit dem Life Cycle Service S24 bietet Aberle als Systemintegrator seit den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts ein komplettes Maßnahmenpaket an projektbegleitenden und After-Sales-Services. Das Spektrum reicht von Schulungen für Betrieb, Unterhalt, Instandhaltung und Pflege der Anlagen über Wartung und Inspektion, Sicherheitsüberprüfungen und Instandsetzung inklusive Ersatzteillieferung mit kürzester Reaktionszeit bis hin zur 24/7-Rufbereitschaft, Software-Support und einer kontinuierlichen Produktionsbegleitung nebst Beratungsleistungen bei Veränderung der Projekt- und Aufgabensituationen. Ein Leistungsspektrum, das über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen höchste Verfügbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet.

Hohe Lieferbereitschaft und verbesserter Servicegrad

So auch bei J. Schmalz. „Wir betrachten eine funktionierende Logistik als Wettbewerbsvorteil“, so Buck. „Unser Anspruch an uns selbst sind schnelle, flexible, präzise, zuverlässige und kostengünstige Prozesse. Das setzt eine Anlagenverfügbarkeit von mindestens 98 % voraus.“ Dazu hat der Hersteller mit Aberle neben dem Service-Management für die Logistikanlage und die Randgewerke wie etwa Waagen und Toranlagen eine Nachbefüllung der wichtigsten Ersatz- und Verschleißteile, die Durchführung der vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen, mechanischen und elektrischen Wartungsarbeiten sowie weitreichende IT-Support-Leistungen und eine Hotline-Bereitschaft mit Zusicherung einer Vorzugsbehandlung und kürzester Reaktionszeiten vereinbart. „Alle Dienstleistungen, alle Ersatz-, Verschleiß- und Reparatur-Teile, alle Nebenkosten wie Fahrtkosten oder Entsorgung der Verschleißteile werden in einem Pauschalpreis dargestellt“, resümiert Buck. „Für uns ein Rundum-sorglos-Paket auf fairer Basis.“ Die genannten Beispiele zeigen: Bei Investitionen sollte der Betrachtungshorizont weit über die Kosten für die Anschaffung hinausgehen. Zur Ermittlung der wirtschaftlichsten Angebote müssen die Life Cycle Cost inklusive der Betriebskosten und Services herangezogen werden. Umfassende After-Sales-Services gewährleisten dabei zu transparenten, exakt kalkulierbaren Kosten eine durchgängige Anlagenverfügbarkeit mit geringem Ausfallrisiko. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Gegenüber dem Kunden erweitern Systemintegratoren wie Aberle ihr Leistungsportfolio wie auch ihre Geschäftsfelder. Die Kunden wiederum profitieren von hoher Lieferbereitschaft und verbessertem Servicegrad.

* Holger Ortwein ist Leiter der Abteilung Service bei der Aberle GmbH in 74211 Leingarten, Tel. (0 71 31) 9 05 90, info@aberle-automation.com

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