Mobile Datenerfassung Mobile Terminals öffnen bei Hoppe neue Türen

Redakteur: Volker Unruh

Hoppe, Hersteller von Beschlagsystemen für Türen und Fenster, optimiert mit Handheld-Computern von Psion Teklogix seine Prozesse im Versandbereich der Fertigwaren- und Halbfertigwarenlager sowie bei der Organisation des Nachschubs für die Produktion. Durch die mobile Datenerfassung und Datenverarbeitung sollen die Abwicklung der Prozesse beschleunigt und Fehlbuchungen vermindert werden.

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Die Hoppe Holding AG mit Hauptsitz im schweizerischen Müstair, ist nach eigenen Angaben Marktführer in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Beschlagsystemen für Türen und Fenster in Europa. Ab sofort setzt Hoppe 53 Handheld-Computer vom Typ Workabout Pro G2 von Psion Teklogix in seinen Niederlassungen in Deutschland, der tschechischen Republik, dem vereinigten Königreich (UK) sowie in Italien ein.

Die Systemberatung und die Integration der Workabout Pro G2 übernahm der Platinum-Partner von Psion Teklogix Rodata.

Mit dem Mobil-System der Rodata GmbH aus Neuss und Psion Teklogix sei eine einheitliche Lösung gefunden worden, die an allen vorgesehenen Hoppe-Standorten zuverlässig laufe, wie es heißt.

Direkte Anbindung der Handheld-Computer an das zentrale ERP-System

Durch die direkte Anbindung der Handheld-Computer über WLAN an das in Italien gehostete ERP-System von Hoppe würden sämtliche Warenflüsse zwischen den verbundenen Unternehmen zentral abgebildet.

Dadurch habe der manuelle Aufwand für die Verbuchung von Lagerbewegungen drastisch reduziert und die Anzahl der Fehlbuchungen aufgrund von Medienbrüchen von Papierlisten auf digitale Systeme stark reduziert werden können.

Zudem, berichtet Psion Teklogix, könnten Bestandsaufnahmen für Waren wie Tür- und Fensterbeschläge direkt an den Lagerfächern vorgenommen werden, wodurch auch Inventarisierungen künftig effektiver durchgeführt werden könnten.

Vorkonfigurierte Handheld-Computer für eine sofortige Inbetriebnahme

Die Entscheidung von Hoppe für die Zusammenarbeit mit Rodata sei maßgeblich dadurch beeinflusst worden, dass die Handheld-Computer von Psion Teklogix für die sofortige Inbetriebnahme vorkonfiguriert an die entsprechenden Einsatzorte in Deutschland, der Tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich (UK) sowie in Italien geschickt werden konnten.

Gemeinsam mit dem Kunden, wird mitgeteilt, sei vorab eine umfassende Bestandsaufnahme und Prozessanalyse durchgeführt worden. Nach einer intensiven Testphase am Standort Crottendorf hätten sukzessive alle anderen Standorte ausgerüstet werden können.

Latenzarme Verbindung der Handheld-Computer zum Hauptserver

Die Handheld-Computer Workabout Pro G2 sind laut Psion Teklogix eine Ersatzbeschaffung für Alt-Geräte, die sich im Betrieb als reparaturanfällig erwiesen hätten.

Wesentliche Entscheidungskriterien für die Mobil-Computer von Psion Teklogix, wird der IT-Verantwortlicher am Hoppe-Standort in Crottendorf Alexander Wrusch zitiert, seien die Robustheit, der geringe administrative Aufwand und die lange Akkulaufzeit von mindestens acht Stunden im Mehrschichtbetrieb gewesen.

Den Ausschlag hätten letztlich die professionelle Integration und der Service von Rodata gegeben. Darüber hinaus loben die Verantwortlichen die WLAN-Konnektivität der Handheld-Computer an das ERP-System und die damit verbundene latenzarme Verbindung zum Hauptserver.

Für Alexander Wrusch macht die latenzarme Anbindung beinahe in Echtzeit einen großen Teil der Bedienerfreundlichkeit für seine Mitarbeiter aus, denn mit starken Verzögerungen könne niemand effektiv arbeiten.

Dementsprechend sei es auch kein Problem gewesen, die Geräte in den gruppenweiten Einsatz an mehreren internationalen Standorten zu bringen.

Handheld-Computer machen Materialbereitstellung in der Produktion effektiver

Derzeit, heißt es weiter, werde darüber nachgedacht, die Funktionalitäten des Workabout Pro G2 auch in der Produktion zu nutzen.

So könnte ein Einsatz direkt an den Fertigungsplätzen dazu beitragen, direkte Rückmeldungen zu einzelnen Arbeitsaufträgen zu generieren sowie die Materialbereitstellung mit Hilfe von Bestandsmeldungen noch effektiver zu gestalten.

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