Mobile Device Management

Moderne Arbeitsplätze sind mobil – und sicher

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Firmen zum Thema

Bei der Gestaltung moderner und mobiler Arbeitsplätze spielt das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle. Mobile Geräte befinden sich oft außerhalb geschützter Firmennetze, verbinden sich über das Internet und die Cloud mit der Unternehmens-IT und gehen häufiger verloren als stationäre Geräte in den Büros. All diese Szenarien muss eine zeitgemäße Sicherheitsarchitektur berücksichtigen.

„Da wir sehr viele Mitarbeiter im Außendienst haben, ist die Sicherheit unserer mobilen Geräte und Anwendungen für uns besonders wichtig“, bestätigt Biehl. Die Enterprise Mobility Suite bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit beim externen Zugriff und Austausch von vertraulichen Unternehmensressourcen. Die Verschlüsselung wichtiger Daten mit Azure Rights Management stellt sicher, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf die Dokumente erhalten (Identity Management). Über EMS und Azure Active Directory (AD) sowie über die Definition firmeneigener Richtlinien (Policies) ist es zudem möglich, die Zugriffsrechte einzelner Mitarbeiter und Geräte sehr genau festzulegen, um Verlust und Abfluss firmeneigener Daten zu verhindern.

Was ist wirklich schützenswert?

Zu einer Sicherheitsstrategie gehören aber nicht nur technologische Lösungen wie die Enterprise Mobility Suite. Oft sind es die kleinen Dinge, die Administratoren und Anwender tun können, um für mehr Datensicherheit und Datenschutz im Unternehmen zu sorgen. Im How-to-Guide „So arbeiten Sie sicher und produktiv“ gibt Microsoft zahlreiche Praxistipps für den Alltag. Dazu gehört zum Beispiel die gründliche Analyse von Firmendaten und Sicherheitsrisiken. Nicht jedes Dokument und jedes Gerät gehören automatisch zu den schützenswerten Kulturgütern eines Unternehmens. Und nicht jede Abteilung kommuniziert nach außen oder ist im mobilen Einsatz mit der Firmen-IT verbunden. Die Analyse hilft bei der Konzentration auf die wirklich schützenswerten Bereiche.

Fingerabdruck und Irisscan

Zu einer tragfähigen Sicherheitsstrategie gehört es auch, den Mitarbeitern Daten- und Geräteschutz so einfach wie möglich zu machen. Moderne Tools bieten zum Beispiel Single Sign-on. Hier müssen sich die Anwender nur einmal an einem Gerät anmelden und haben dann Zugriff auf alle für sie offenen Unternehmensdaten. Noch einfacher ist die Anmeldung über sogenannte biometrische Verfahren. Hier lösen zum Beispiel Fingerabdruck oder Irisscan die nur schwer zu memorierenden Passwörter ab.

Ein weiterer Punkt in der Sicherheitsstrategie ist der Schutz mobiler Geräte. Sie lassen sich von der IT so einstellen, dass sie im Falle eines Verlustes oder Diebstahls gesperrt oder auf den Werkszustand zurückgesetzt werden können. Für gleichzeitig privat und beruflich genutzte Geräte lassen sich diese Funktionen auch auf die geschäftlichen Anwendungen und Daten beschränken.

Kritische Dokumente, zum Beispiel mit personenbezogenen Daten, lassen sich über Schutzmechanismen gegen die unautorisierte Weitergabe sperren. So kann die IT zum Beispiel das Kopieren, das Weiterleiten per E-Mail oder das Ausdrucken unterbinden.

All diese Maßnahmen lassen sich mit modernen MDM- und gängigen Business-Anwendungen wie Office 365 einrichten und verwalten. Anwender, Geräte, Anwendungen und Daten: Für den wirksamen Schutz von Unternehmensdaten sollten Firmen diese vier Komponenten berücksichtigen und zusätzlich nie den „Faktor Mensch“ außer Acht lassen. Digitalisierung ist nicht immer eine sonderlich komplexe Angelegenheit, wie das Beispiel Hermes zeigt. Oft sind es sofort einsetzbare Tools und viele kleine Maßnahmen, die Unternehmen vor Datenverlust und -missbrauch schützen. ■

* Dana Behncke ist Produkt Marketing Manager bei Microsoft Deutschland in 85716 Unterschleißheim, Tel. (0 89 31) 7 65 00-0, prserv@microsoft.com

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