Studienergebnisse Moderne ERP-Systeme für mehr Kundenorientierung

Redakteur: Claudia Otto

Epicor, ERP-Anbieter für Fertigungs- und Handelsunternehmen, stellt die Ergebnisse einer aktuellen Industriestudie vor. Demnach suchen die führenden Maschinen- und Anlagenbauer in den nächsten drei Jahren nach flexiblen Systemen für Enterprise Resource Planning (ERP), die die Zusammenarbeit unterstützen, schneller zeitnahe Informationen liefern und Kundenbeziehungen auf ein neues Niveau heben

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„Diese aktuelle Studie bietet wertvolle Orientierungshilfen und fordert Maschinen- und Anlagenbauunternehmen auf, zu handeln“, sagt John Hiraoka, Executive Vice President und Chief Marketing Officer bei Epicor.
„Diese aktuelle Studie bietet wertvolle Orientierungshilfen und fordert Maschinen- und Anlagenbauunternehmen auf, zu handeln“, sagt John Hiraoka, Executive Vice President und Chief Marketing Officer bei Epicor.
(Bild: Epicor)

Der Maschinen- und Anlagenbau ist heute ein von Projekten geprägter Industriesektor, in dem Kunden hochspezifische Maschinen und Anlagenteile kaufen oder mieten, die präzise auf ihre Anforderungen abgestimmt sind. In diesem Umfeld ist Kundenorientierung ein kritischer Faktor für das Unternehmenswachstum und höhere Renditen.

Das neue Whitepaper von IDC Manufacturing Insights nennt drei wesentliche Initiativen, auf die sich Maschinen- und Anlagenbauer als Grundlage für Wachstum und Differenzierung konzentrieren sollten: Expansion in Wachstumsmärkte, Verkauf von Mehrwertdiensten und Verbesserung der Kundenbeziehungen.

Viele Kunden halten Investitionen zurück

„Die aktuell schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen – in denen viele wichtige Wirtschaftsräume Schwächen zeigen – beeinträchtigen Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau spürbar, da die Mehrheit der Kunden eine eher abwartende Haltung zeigt und Investitionen zurückhält“, sagt Pierfrancesco Manenti, Head of IDC Manufacturing Insights Research Practice in Europa, Mittlerer Osten und Afrika.

„Maschinen- und Anlagenbauerunternehmen ist mehr und mehr bewusst, dass die optimierte Gestaltung von Kundenbeziehungen zu ihren obersten Prioritäten gehören muss. Sie wissen, dass eine engere Zusammenarbeit mit ihren Kunden der einzige Weg ist, um der Sackgasse eines schwachen Wirtschaftswachstums und mangelnder Kundenloyalität zu entkommen.“

Er ergänzt, dass Maschinen- und Anlagenbauer ihren strategischen Fokus weg von Produkten und hin zu Mehrwertdiensten verschoben haben. „Laut unseren Studienergebnissen gaben 42,9 % der Maschinen- und Anlagenbauunternehmen an, dass der wichtigste Einzelfaktor, der das Neukundengeschäft belebt, die Art und Weise ist, wie Dienstleistungen mit Mehrwert erbracht und unterstützt werden.“

Aufgrund der spezifischen Anforderungen jeder einzelnen Kundenbeziehung ist es unverzichtbar für den Erfolg eines Maschinen- und Anlagenbauers, jeden bestehenden und potenziellen Kunden individuell zu behandeln – angefangen bei Presales Bid Management bis hin zu Kundendienst und Support.

Aufforderung zum Handeln kommt zur rechten Zeit

Guttridge Limited, ein führender Hersteller von Schüttgutanlagen und Epicor-Kunde, entwickelt und produziert eine breite Palette an Schneckenförderern, Kettenkratzerförderern, Transportbändern, Becherwerken, Entleerstationen, Anlegern, Big-Bag-Systemen, Ventilen und ergänzenden Teilen für die Schüttgutaufbereitung.

„Die Aufforderung von IDC zu Handeln kommt zur rechten Zeit“, sagt Tim Berryman, IT Manager bei Guttridge. „Unser Geschäft basiert auf Qualitätsprodukten und -Services, weshalb Kunden regelmäßig bei uns kaufen. Wir sind keineswegs die günstigsten am Markt, generieren aber kontinuierlich Neugeschäft durch unsere konsequente Kundenorientierung, die den meisten unserer Wettbewerber überlegen ist.“

Nach der Erfahrung von Guttridge schauen Kunden heute definitiv auf andere Werte als nur auf Kosten, wenn sie Zulieferer auswählen. Für den Anlagenbauer ist moderne Technologie einer der Schlüsselfaktoren, um immer effizienter zu werden und jenseits vom Preis wettbewerbsfähig zu sein.

Die Kernergebnisse der Studie

  • Die meisten Maschinen- und Anlagenbauer sind der Ansicht, dass traditionelle ERP-System weder ihre Anforderungen bezüglich schnellem und zeitnahen Zugriff auf Informationen erfüllen noch die Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg unterstützen.
  • Fast 40 % aller befragten Maschinen- und Anlagenbauunternehmen erachten ERP als essenzielle Plattform, die das Back Office mit dem Front Office verbindet und die Geschäftsprozesse mit Zulieferern und Kunden beschleunigt.
  • Knapp 85 % der großen Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit 5000 Mitarbeitern oder mehr gaben an, dass ihr ERP eine wesentliche Rolle für eine hohe Qualität der Kundenbeziehungen spielt.
  • Maschinen- und Anlagenbauern ist bewusst, dass die Gestaltung wertvoller Kundenbeziehungen zu den wichtigsten Maßnahmen gehört und sie wissen, dass eine enge Zusammenarbeit mit ihren Kunden der einzige Weg ist, der Sackgasse schwachen Wirtschaftswachstums und mangelnder Kundenloyalität zu entkommen.
  • Während der nächsten drei Jahre suchen führende Maschinen- und Anlagenbauer nach flexiblen ERP-Systemen, die mehr kundenorientierte Funktionen bereitstellen oder integrieren, um mithilfe von Echtzeit-Informationen die Zusammenarbeit zu intensivieren.

„Diese aktuelle Studie bietet wertvolle Orientierungshilfen und fordert Maschinen- und Anlagenbauunternehmen auf, zu handeln“, sagt John Hiraoka, Executive Vice President und Chief Marketing Officer bei Epicor.

Maschinen- und Anlagenbauunternehmen sollten laut Hiraoka von ihrem ERP-System erwarten, dass es den Zugriff auf präzise Echtzeit-Kundendaten über mobile Endgräte und Cloud verbessert, um die Zusammenarbeit über das gesamte Unternehmen hinweg zu fördern. Dafür müssten Informationen einfacher verfügbar und Prozesse rationalisiert werden.

Den Weg für langfristige Beziehungen ebnen

„Wir sind davon überzeugt, dass eine moderne ERP-Plattform die meisten der drängenden Geschäftsanforderungen von Maschinen- und Anlagenbauunternehmen unterstützen kann“, so Hiraoka.

Zudem sei sie von zentraler Bedeutung bei der Entwicklung wertvoller Kundenbeziehungen angesichts der wachsenden globalen Nachfrage und Anforderung bezüglich Mehrwertdiensten. Gleichzeitig gehe es darum, den Weg zu ebnen für loyale Kunden und langfristige Beziehungen mit Zulieferern und Einkäufern, was für den Erhalt von Wettbewerbsvorteilen entscheidend ist.

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