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Industrietore Moderne Torantriebe reduzieren Lüftungswärmeverluste

Architekten, die auf gedämmte Torelemente und leistungsfähige, schnell arbeitende Torantriebe setzen, optimieren nicht nur Prozessabläufe, sondern verringern Wärme- und Kälteverluste. Gerade in Logistikzentren kann das entscheidend zur Kostenminimierung beitragen.

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Kein Geld zum Tor hinauswerfen: Mit automatisierten Industrietoren lassen sich Energiekosten reduzieren. (Bild: BAS.T)
Kein Geld zum Tor hinauswerfen: Mit automatisierten Industrietoren lassen sich Energiekosten reduzieren. (Bild: BAS.T)

Die Strompreise in Deutschland sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Wie der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft prognostiziert, liegen die Kosten pro Kilowattstunde im kommenden Jahr mehr als doppelt so hoch als noch 2005 – mit massiven Konsequenzen für viele Wirtschaftsbetriebe. Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, darauf zu achten, dass angenehm temperierte Luft genau da bleibt, wo sie gebraucht wird: in den Produktionshallen und Büros.

Torsysteme beeinflussen Luftwechsel

Diese Ausgangslage ist nicht nur eine besondere Herausforderung für Facilitymanager und Unternehmer, sondern vor allem für Planer. Moderne Torantriebe mit intelligenter Sensorik und Steuerung können hier die Lösung sein, so der Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik.Tore (BAS.T).

Architekten, die schon bei der Gestaltung von Firmengebäuden auf gut gedämmte Torelemente in Kombination mit intelligenten Automatisierungssystemen setzen, reduzieren auf Dauer die Ausgaben für Energie in Produktions- und Werkshallen erheblich.

Dass Torsysteme ganz entscheidend für den Luftwechsel – und damit auch für den Heizbedarf – von Industriegebäuden verantwortlich sind, hat eine Studie der TU München nachgewiesen. Demnach steigt in typischen Montagehallen mit geringeren internen Lasten der jährliche Heizverbrauch bei einer Verdoppelung der Öffnungsdauer von 6 auf 12 min/h auf fast das Dreifache – verursacht durch massive Lüftungswärmeverluste.

Tore mit kurzen Öffnungs- und Schließzeiten sparen Energie

Hier sind leistungsfähige, schnell arbeitende Antriebe und kurze Öffnungs- und Schließzeiten gefragt, die sich genau an die Bedürfnisse und Prozesse des Unternehmens anpassen. Mit Hilfe moderner Sensortechnik arbeiten automatisierte Industrietore heute schon so, dass man sie im Arbeitsalltag kaum noch bewusst wahrnimmt.

Manuelle Betätigungssysteme werden mehr und mehr von intelligenten Radar- beziehungsweise Infrarot-Bewegungsmeldern abgelöst. Sie unterscheiden zwischen Fahrzeugen und Personen und blenden Querverkehr aus, wodurch unerwünschte Öffnungsimpulse vermieden werden. Die neueste Technologie ermittelt präzise, wie hoch das Objekt ist, das sich dem Tor nähert und fährt das Tor nur so weit nach oben, wie nötig.

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