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Logistik-Software Mönig setzt Cloud-Lösung von CIM ein

Viele sprechen darüber, Mönig Logistik macht es: Der Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Meschede implementierte ein neues Warehouse-Management-System (WMS) – als ASP-Lösung in der Cloud. Zum Einsatz kommt dabei die Software Prolag World von CIM in Fürstenfeldbruck.

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(Bild: CIM)

In den letzten Jahren hat sich Mönig außer der Transportlogistik und der Zollabfertigung mehr und mehr auf die Lagerlogistik spezialisiert. Für deren Abwicklung wurde das WMS Prolag World Anfang November 2012 neu eingeführt und deckt jetzt sämtliche Prozesse im Lager ab: angefangen bei Wareneingang über wegeoptimierte und papierlose Kommissionierung, bis zu Verpackung und Versand mit DPD. Vom Erstbesuch bis zur Inbetriebnahme sind nur wenige Wochen vergangen. Dies liegt vor allem daran, dass sämtliche Anforderungen mit dem Standard von Prolag World ohne Anpassungen abgebildet wurden, so CIM.

WMS zu jeder Zeit von jedem Ort aus bedienbar

Das neue Warehouse-Management-System läuft vollständig als ASP-Lösung (Application Service Provider) in der sogenannten Cloud. Die Server, auf denen Prolag World arbeitet, stehen im Rechenzentrum in München und werden von CIM administriert. Das WMS kann somit in Echtzeit von jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit über das Internet bedient werden. Die Infrastruktur, die eine ASP-Lösung fordert – wie redundante Internet-Anbindung, 24/7-EDV-System-Support, Brandschutz, Zugangssicherheit, hohe Verfügbarkeit und kontinuierliche Datensicherung – werde sichergestellt, heißt es. Sämtliche Datenwege sind mit modernster Technologie gegen Angriffe und Datenverluste geschützt. Mönig Logistik mietet die Bereitstellung von Prolag World und bedient das WMS über einen Browser via Internet.

Der Datenaustausch erfolgt verschlüsselt, sicher und für Dritte unzugänglich. Dank der ASP-Lösung muss der Logistikdienstleister selbst weder in eigene Serverhardware noch Software investieren. Die Kosten für Anschaffung, Unterhalt und Wartung einer eigenen IT-Infrastruktur entfallen vollständig.

Das Lager von Mönig ist circa 6000 m² groß. Es gibt 7000 Palettenstellplätze, auf denen 500 verschiedene Artikel gelagert werden. Der CIM-Datenkonverter bindet die Schnittstellen der Kunden des Logistikdienstleisters an das WMS an. Aktuell bereitet Mönig weitere ERP-Schnittstellen zukünftiger Kunden vor, die an Prolag World angebunden werden.

Jeder Kunde sieht nur seine eigenen Warenbestände

Mönig lagert für seine Kunden Haushaltsgeräte wie Grills, Kaffeeautomaten und Metallerzeugnisse wie Aluminiumblöcke in Hochregalen und Blocklager. Mit dem neuen WMS will der Logistikdienstleister zukünftig auch die Versandabwicklung eines großen Onlinehändlers von Balkongeländerkomponenten und die Verwaltung des Eventequipments einer großen Brauerei darstellen.

Das Lager gliedert sich in unterschiedliche Lagerbereiche: Zum einen wird nach Kunden getrennt gelagert, zum anderen in Mischbereichen. Die Eigentümerverwaltung von Prolag World regelt, wie die Waren pro Kunde gelagert und verwaltet werden. Verschiedene Eigentümerarten begrenzen die Sicht auf die Waren. Jeder Kunde von Mönig ist Wareneigentümer, der nur seine eigene Ware im Lager sieht und auch nur darauf zugreifen kann; auf die Ware eines anderen Eigentümers hat er keine Sicht. Der Logistikdienstleister sieht dagegen alle Artikel aller Eigentümer. Jede Warenbewegung wird einem Wareneigentümer zugeordnet. Mönig realisiert jede Lagerung, Lagerbewegung und Value Added Services für seine Kunden. Eine genaue Abrechnung pro Wareneigentümer wird gewährleistet, wie CIM angibt.

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