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Logistikstandort Nach Reggae nun Logistik – Jamaika will Milliarden investieren

| Redakteur: Robert Weber

Auf der Insel von Bob Marley sollen jetzt Logistiker den Ton angeben. Gemeinsam mit der Weltbank schmieden die Verantwortlichen große Pläne. Das Land will sich zum Logistik-Hub der Karibik, Lateinamerikas und der US-Ostküste entwickeln. Budget: Bis zu 6 Mrd. US-Dollar.

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(Bild: Zarateman unter CC0 1.0, wikicommons)

Die Politiker von der Karibikinsel wollen der „vierte Logistikknotenpunkt“ der Welt werden. Bescheidenheit sieht anders aus: Mit Rotterdam, Singapur und Dubai will man sich zukünftig messen, berichten lokale Medien. Im Fokus steht dabei vor allem die Containerschifffahrt. Durch die Erweiterung des Panamakanals erhoffen sich die Jamaikaner Rückenwind für ihre Logistikprojekte. Die Weltbank unterstützt das Entwicklungsland dabei. Man treffe sich bereits mit internationalen Investoren, heißt es in Regierungskreisen. Namen wollten die Damen und Herren aber nicht verraten.

Schläft Jamaikas Konkurrenz in den USA?

Neben der See- soll auch die Luftfracht profitieren. Ein neuer Frachtflughafen sei geplant. Im Bereich maritime Logistik setzen die karibischen Logistiker auf einen Rohstoffhafen mit Trockendock. Die US-Häfen befänden sich zurzeit in der Planung für Erweiterungen und Vertiefungen der Hafenbecken für 13.000 TEU-Schiffe. In Kingston, auf Jamaika, sei man schon weiter, jubelt die heimische Presse. Bis zu 6 Mrd. US-Dollar sollen in das ehrgeizige Ziel investiert werden. Das Ziel: In sechs bis acht Jahren soll die Logistik 17 % des BIP der Insel aufbringen.

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