Frischelogistik

Nachfrageboom für die Frischelogistik

| Autor / Redakteur: Reinhard Irrgang / Bernd Maienschein

Stückgutsendungen aus 21 europäischen Ländern bei 2 und 6 °C geliefert

Mit einem differenzierten Fuhrpark liefert Fresh Logistics Sendungen unterschiedlicher Größe als Direktlieferungen oder als Stückgutsendungen mit Verlademöglichkeiten in den jeweiligen Terminals aus. Derzeit werden internationale Stückgutsendungen in und aus 21 europäischen Ländern bei einer kontrollierten Temperatur zwischen 2 und 6 °C während der gesamten Lieferkette abgewickelt.

Fresh Logistics wird durch die Zusammenarbeit der größte Partner innerhalb des europäischen Food-Logistics-Netzwerks von Dachser. „Polen rangiert im Export-Ranking der deutschen Ernährungsindustrie auf Platz sechs und die Ausfuhren nehmen weiter zu. Deutschland wiederum ist sogar der mit Abstand größte Absatzmarkt für polnische Lebensmittel“, erlärt Alfred Miller, „dieses Potenzial an grenzüberschreitenden Transporten wollen wir gemeinsam ausschöpfen.“

Und Ewald Raben, CEO der Raben Group, ist überzeugt: „Die Zusammenarbeit in einem starken Netzwerk öffnet Fresh Logistics nicht nur die Tür zum wichtigsten Handelspartner Polens, sondern gleichzeitig zum gesamten Nord-, West- und Südeuropa – dies ist auch für unsere Kunden eine neue Perspektive.“

Komplettladungsverkehre über alle Temperaturbereiche

Die Nagel-Group, internationaler Spezialist für temperaturgeführte Logistik, bietet „für jedes Lebensmittel den optimalen Kühltransport“, so das Unternehmen. Zum Leistungs- und Service-Portfolio zählen Kühllogistik-Komplettladungverkehre über alle Temperaturbereiche, von „tiefgekühlt über ultrafrisch bis ambient“. Die Lebensmitteltransporte eignen sich beispielsweise für Fleisch, Obst, Gemüse, Schokolade oder auch flüssige Nahrungsmittel.

Zu den Projekten der Nagel-Group zählen die Komplett-Services für einen europäischen Wurstwarenproduzenten, der seine Produkte in acht europäische Nachbarländer liefert, die alle die gleichen Produkte beziehen. Somit können die Waren in einer Produktionsanlage hergestellt werden und unterscheiden sich nur in der Etikettierung. Diese Mengensynergien möchte das Unternehmen auch für alle logistischen und administrativen Abläufe nutzen.

Schlanke Prozesse von der Abholung bis zur Rechnungskontrolle

Die Nagel-Group konnte in der Kombination aus lokaler Nähe für die permanente Produktionsentsorgung und der täglichen Beförderung in die acht europäischen Länder eine Lösung anbieten. Mit den täglichen Linienverkehren in die Zielgebiete kann die Ware sofort nach der Sortierung in der gekühlten Umschlagfläche zielländergerecht verladen und am Folgetag zugestellt werden.

Da Sendungsdaten und Lieferpapiere beim Kunden nicht vorsortiert werden müssen, sondern dies die Nagel-Group durch automatisierte Prozesse übernimmt, entsteht kein Aufwand für die Trennung von Ware, Daten oder Papieren beim Versender.

„Dieser schlanke Prozess zeigt seine Vorteile bis zur automatisierten Rechnungskontrolle“, meldet die Nagel-Group: „Ob dies dann erst nach Download der gesamten Ablieferbelege oder bereits im Vertrauen auf die quasi verzögerungsfreie Auslieferung geschieht, ist im Tagesgeschäft nicht einmal Gesprächsthema.“ Somit „profitiert der Kunde von unserem internationalen Netzwerk und den Systemverkehren“ und nutzt zudem die „administrativen Vorteile“.

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