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Kreislaufwirtschaft Nachhaltigkeit in Chefetage angekommen

Beinahe neun von zehn (86 %) der in einer Online-Studie der GreenBiz Group in Zusammenarbeit mit UPS befragten Führungskräfte sind der Ansicht, dass die Kreislaufwirtschaft in den nächsten zwei Jahren für ihr Geschäft wichtig sein wird. Der Logistik kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.

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Das Wachstum der Kreislaufwirtschaft.
Das Wachstum der Kreislaufwirtschaft.
(Bild: UPS)

Noch vor zwei Jahren hielten lediglich 47 % der Befragten das Thema Kreislaufwirtschaft für wichtig. Laut der jüngsten Kreislaufwirtschaftsstudie 2016 sehen sie das größte Wachstumspotenzial in der Anwendung des Kreislaufwirtschaftsmodells im Technologiesektor, insbesondere bei Elektronikgütern wie Computern und Mobiltelefonen, da Rücknahmesysteme und Wiederverwendung von Produkten bei diesen Modellen am einfachsten integriert werden könnten.

Die Online-Studie erfasst die Ansichten von für Nachhaltigkeit zuständigen Managern und Meinungsführern und will so ein tieferes beziehungsweise besseres Verständnis für die Wachstumstreiber und Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft liefern. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft ist als eine Alternative zur traditionellen Linearwirtschaft (Herstellung-Gebrauch-Entsorgung) definiert, bei der Ressourcen so lange wie möglich verwendet werden und dabei der maximale Wert aus ihnen gezogen wird. So können Produkte und Materialien am Ende der jeweiligen Lebensdauer zurückgewonnen und erneuert werden.

Logistik unverzichtbar für die Kreislaufwirtschaft

Logistik spielt eine wichtige Rolle bei der Implementierung einer erfolgreichen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaftsstrategie. Fast einstimmig gaben 97 % der Befragten an, dass Logistik entweder sehr wichtig (87 %) oder relativ wichtig (10 %) bei der Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft ist.

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