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Logistikcluster Neue Ideen für die Logistik

| Redakteur: Robert Weber

Ein Jahr ist es her, dass das Bundesforschungsministerium das Effizienz Cluster Logistik Ruhr zum Spitzencluster ernannte. Die Arbeit geht weiter und die 150 Clusterpartner entwickeln bereits neue Leitthemen. Das wurde auf dem ersten Jahrestreffen in Mülheim an der Ruhr deutlich.

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Begrüßten mehr als 150 Clusterpartner in der Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr: Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML und Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr, und Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH und geschäftsführender Gesellschafter der Agiplan GmbH. Bild: Effizienzcluster
Begrüßten mehr als 150 Clusterpartner in der Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr: Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML und Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr, und Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH und geschäftsführender Gesellschafter der Agiplan GmbH. Bild: Effizienzcluster
( Archiv: Vogel Business Media )

In den Strategieworkshops griffen die Teilnehmer des Jahrestreffens 2011 die sieben so genannten Leitthemen des Effizienz-Clusters in kleineren Runden auf und entwickelten sie weiter. Zu den Leitthemen gehören beispielsweise technische Lösungen zur umwelt- und ressourceneffizienten Versorgung urbaner Systeme oder die Optimierung multimodaler Netze zur verbesserten Steuerung der verschiedenen Verkehrsträger.

„Die Logistik von morgen will und muss eine Antwort auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen geben – etwa darauf, wie man die individuellen Bedürfnisse der Menschen nach Mobilität und Konsum mit dem Umwelt- und Klimaschutz in Einklang bringen kann“, erklärte Dr. Christian Jacobi, Geschäftsführer des Clusters.

Mehr Input für die Logistikwelt

Konkret werden die Leitthemen in den sieben Verbund- sowie in drei assoziierten Projekten. Die Teilnehmer des Jahrestreffens nutzten die Gelegenheit, sich über den Stand der Forschung und Entwicklung in diesen Projekten zu informieren und Ansätze für Verbundprojektübergreifende Konzepte zu entwickeln.

„Der Wissenstransfer ist ein wesentliches Merkmal der Arbeit im Cluster“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer des Clusters. „Wissenschaft und Wirtschaft vernetzen sich und stimmen sich ab – Unternehmen, die sonst miteinander im Wettbewerb stehen, loten Chancen zur Kooperation aus. So wird der Cluster zu einer Innovationsplattform, aus der in den kommenden Jahren noch jede Menge Input für die Logistikwelt zu erwarten ist.“

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