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Kombinierter Verkehr Neue Kapazitäten bei Kombiverkehr

Europas größter Intermodal-Anbieter Kombiverkehr erweitert das europäische Netzwerk „eu.NETdirekt+“ um neue Zugprodukte, mehr Kapazität und die Einbindung einer neuen Fähranbindung im Mittelmeerraum.

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Seit 14. Januar 2015 verbindet die Frankfurter Kombiverkehr KG das Terminal Köln-Eifeltor auf direktem Weg mit Malmö in Südschweden.
Seit 14. Januar 2015 verbindet die Frankfurter Kombiverkehr KG das Terminal Köln-Eifeltor auf direktem Weg mit Malmö in Südschweden.
(Bild: Kombiverkehr)

Beispielsweise wird das Angebot von und nach Schweden zusammen mit der Partnergesellschaft Hupac mit einem neuen Shuttlezug zwischen Köln-Eifeltor und Malmö Kombiterminal erweitert. Über die Bahnknotenpunkte Flensburg und Kopenhagen erreichen Tankcontainer, Wechselbehälter und Sattelanhänger mit vollem Profil P/C 400 die schwedische Küste über die Öresundbrücke. Der Fahrplan sieht wöchentlich vier Abfahrten in jede Richtung vor. Außer einem Laufzeitvorteil von 12 h gegenüber der bisherigen Gateway-Verbindung via Hamburg und Lübeck zeichne sich der neue Zug insbesondere durch weitere Anschlussmöglichkeiten im Netzwerk aus, wie es heißt. Ende Januar 2015 werden außerdem die Region Grafschaft Bentheim und die niederländische Provinz Drenthe an das Kombiverkehr-Netz angeschlossen. Der neue Mehrgruppenzug wird die über 900 km lange Schienenstrecke in weniger als 24 h dreimal wöchentlich in beiden Richtungen zurücklegen.

Attraktives Angebot für Gefahrgut mit Ziel Athen

Im nationalen Verkehr mit den Ostseehäfen wird die Abfahrtsfrequenz auf der Relation Ludwigshafen KTL – Lübeck-Skandinavienkai erweitert: Der Shuttlezug wird ab dem 17. Januar 2015 dann sechsmal wöchentlich verkehren. Ab Lübeck-Skandinavienkai haben Spediteure Fähranschluss nach Schweden, Finnland, Russland und ins Baltikum.

Das intermodale Angebot nach Griechenland, das seit Ende 2012 über eine Bahn-Fähre-Kombination zwischen Patras, Triest und verschiedenen Terminals in Deutschland besteht, wurde zum Jahreswechsel um eine neue Fähranbindung im Mittelmeer erweitert: Außer dem Hafen Patras ist nun auch zweimal wöchentlich der Hafen Lavrio in der Region Attika (rund 60 km südlich von Athen) per Fähre mit Triest verbunden. Gerade für Spediteure, die bevorzugt Gefahrgut oder Sendungen mit Ziel Athen befördern, sei das neue Fährangebot von besonderer Bedeutung, wie es heißt.

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