Vernetztes Schaffen Neue Trumpf-Software macht Blechfertigung viel produktiver

Quelle: Pressemitteilung

Mit der Software „Oseon“ hat Trumpf aus Ditzingen ein Werkzeug zu bieten, das den Materialfluss einfach sowie fehlerfreier und damit flotter über die Bühne bringt. Lesen Sie!

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Digitale Versorgung! Die Trumpf-Software „Oseon“ punktet laut Aussage des Unternehmens mit neuartigen Funktionen für einen reibungsloseren Materialfluss. Dazu gehört etwa ein Transportleitsystem für die Mitarbeiter.
Digitale Versorgung! Die Trumpf-Software „Oseon“ punktet laut Aussage des Unternehmens mit neuartigen Funktionen für einen reibungsloseren Materialfluss. Dazu gehört etwa ein Transportleitsystem für die Mitarbeiter.
(Bild: Trumpf)

Mit der Software „Oseon“ kann man den Materialfluss in der Fertigung vollständig automatisieren, wie Trumpf betont – und zwar ohne ein Großlager anzubinden! Außerdem zeigt die neue Trumpf-Software, die zur Vernetzung der Produktionswelt dient, den Mitarbeitern alle relevanten Informationen zum Fertigungsprozess spezifisch und übersichtlich an, heißt es weiter. Trumpf spricht dabei von einer greifbaren Produktivitätssteigerung von bis zu 20 Prozent.

„Oseon“ eigne sich für alle Blechfertiger, die jetzt schon Chancen nutzen wollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Software ließe sich auch bei kaum vernetzten Produktionshallen oder in Smart Factories einsetzen – ganz gleich, wie groß das Unternehmen sei. Die offenen Schnittstellen garantieren laut Anbieter, dass sich die Software auch für jene eignet, die nicht nur Trumpf-Maschinen nutzen, aber alle Systeme vernetzen wollen.

So fließt das Material auch ohne Großlageraufwand

Mit der Software „Oseon“ gelinge es nämlich, den Materialfluss direkt in der Fertigung vollständig zu automatisieren und zu synchronisieren, was, wie oben schon erwähnt, die Anbindung an ein Großlager nicht nötig habe. Die Software steuert die Fabriklogistik also größtenteils von allein. Das bringt unter anderem den Vorteil, dass man auf spontan kommende Eilaufträge viel schneller und sicherer reagieren kann. Trumpf erklärt, dass die Anwender zunächst ihren Fertigungsplan in „Oseon“ hinterlegen müssen. Alle Maschinen in der gesamten Produktion senden der Software dabei kontinuierlich ihre aktuellen Prozessdaten. Das betreffe nicht nur die Daten aus dem Produktionsplan und den Maschinen, sondern auch Informationen zur Ladung, zu den Materialbeständen, zum Standort der einzelnen Transportwagen sowie zu den benötigten Teile in der Fertigungshalle.

Smarte Materialflusssoftware kann mitdenken

Damit der Materialfluss noch besser gesteuert wird, sind die dafür genutzten Paletten mit Barcodes ausgestattet, die von den Mitarbeitern gescannt werden, sobald das betreffende Material darauf abgelegt wurde. Die Paletten werden dann per Hand oder fahrerlosem Transportfahrzeug (FTF) an smarte Dockingstationen mit Sensoren gebracht. Sobald der Transportwagen respektive das FTF vor Ort ist, übermittelt die Dockingstation die Informationen gesammelt an „Oseon“. Jetzt verfügt die Software über alle Daten, um den Transport des Materials zeiteffizient zu organisieren, beendet Trumpf die Beschreibung des Workflows.

„Oseon“ kümmere sich aber nicht nur um die richtige Transportreihenfolge, sondern sende auch automatisch Transportaufträge an freie FTF beziehungsweise Mitarbeiter mit Transportwagen. Das Material wird laut Trumpf so immer zur richtigen Zeit an den richtigen Ort geliefert. Erhält man einen dringenden Auftrag, könne „Oseon“ den Materialtransport außerdem flexibel umplanen. Unproduktive Nebenzeiten, etwa weil die Maschine noch nicht entladen wurde oder kein neues Rohmaterial bereitsteht, verringern sich dabei auf ein Minimum, versprechen die Ditzinger Experten.

Papierlose Informationsquelle für die Produktionsmitarbeiter

Die Software zeigt den Mitarbeitern via Tablet alle relevanten Informationen zu ihrem Auftrag in ihrem Arbeitsumfeld an – vollkommen papierlos. Das sei sinnvoll, denn Fertigungen gerieten oft ins Stocken, weil den Mitarbeitern Informationen zum Auftrag fehlten. Dann müssten sie entweder den passenden Laufzettel suchen oder im Programm zur Fertigungsplanung umständlich nachschauen. Die Trumpf-Software stelle aber alle Details sofort und übersichtlich bereit. Das merzt Fehler aus und spart Zeit. Zusätzlich erhält man per Tablet-Berührung eine leicht verständliche Anleitung für jeden Arbeitsschritt in der Fertigung, heißt es weiter. Die Software navigiere die Mitarbeiter durch alle anstehenden Aufgaben, was sich vom Beladen der Maschine mit Rohmaterial bis zum Abtransport der fertigen Teile zieht. Die Bedienung geschehe intuitiv, was wiederum Zeit spare.

Die Trumpf-Materialflusssoftware „Oseon“ liefert dem Mitarbeiter alle relevanten Informationen zu seinem Auftrag in einem Programm. Das soll Fehler vermeiden und Zeit sparen.
Die Trumpf-Materialflusssoftware „Oseon“ liefert dem Mitarbeiter alle relevanten Informationen zu seinem Auftrag in einem Programm. Das soll Fehler vermeiden und Zeit sparen.
(Bild: Trumpf)

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Condition Monitoring erstickt Fehler im Keim

Um die Fertigung mithilfe vorhandener Maschinendaten zu verbessern, stellt Trumpf auch sein neues Condition Monitoring zur Verfügung. Um die Vorteile in Anspruch zu nehmen, übermitteln alle digital vernetzen Maschinen ihre aktuellen Zustandsdaten an das „Predictive Service Center“ von Trumpf. Das können beispielsweise die Temperatur oder Druckwerte an einzelnen Maschinenkomponenten sein. Komme es zu Auffälligkeiten und drohten deshalb Stillstände oder Störungen, informieren Trumpf-Experten den Anwender proaktiv, nebst Lösungsempfehlungen. Das geschieht entweder per E-Mail, über die Service-App oder einen Anruf vom Experten. So komme es erst gar nicht mehr zu einem gravierenden Problem.

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