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E-Commerce Neue Versandhandels-Software verknüpft Web-Plattformen

| Redakteur: Robert Weber

Wer im Netz erfolgreich sein will, braucht im Büro und im Lager intelligente Lösungen. Händler, die für den B2B- und B2C-Markt arbeiten, sehnen sich nach Versandsoftware, die beide Marktplätze bedienen kann. Sie versprechen sich mehr Zeit fürs Kerngeschäft und einfachere Logistikprozesse.

Jeans im Web: Der Händler Antique Rivet nutzt die neue Versandsoftware für seine B2B- und B2C-Prozesse.
Jeans im Web: Der Händler Antique Rivet nutzt die neue Versandsoftware für seine B2B- und B2C-Prozesse.
(Bild: Antique Rivet)

Eine einzige Lösung für alle Kanäle. Davon träumen viele Versandhändler. Mit einer eigenen Multi-Channel-Logistikplattform eröffnet der Anbieter Scholz Versand Service (SVS) seinen Kunden jetzt neue Möglichkeiten für den Online-Handel. Ist es Betreibern von Webshops bisher beispielsweise nur möglich, ihre Waren entweder an Endverbraucher oder über den Handel zu verkaufen, kann die SVS-Software jetzt diese und weitere Vertriebswege miteinander verbinden.

Konzipiert ist die im Hause des Logistikspezialisten Scholz maßgeschneiderte Lösung insbesondere für die Bedürfnisse von mittelständischen Händlern, die entweder noch über keinen eigenen Webshop verfügen oder mehrere Kanäle gleichzeitig nutzen wollen. Die Software verknüpft verschiedene Webshops, die für Großhändler oder das B2C-Geschäft eingerichtet wurden, mit dem Verkauf via Amazon, Ebay & Co. Der besondere Vorteil besteht darin, dass Scholz die Kanäle B2B und B2C für seine Kunden aufgrund dieser Multiplattform aus nur einem einzigen Lagerbestand bedienen kann.

Verfügbarkeitsabfragen in kurzen Intervallen

Die Niedersachsen haben eine bestehende Lösung für den B2C-Bereich so weiterentwickelt, dass sie mehrere Webshops und Verkaufskanäle integriert und den logistischen Aufwand minimiert. Das führt zu sinkenden Kosten vor allem in der Lagerhaltung und in der Verwaltung. Intelligente Verfügbarkeitsabfragen, die in kurzen Intervallen stattfinden, sorgen für sichere Abwicklungen über alle Kanäle hinweg. Ganz gleich, ob ein Endverbraucher eine einzige Jeans bestellt oder ob ein Bekleidungsgeschäft gleich 1000 Stück ordert, alle Anfragen werden aus der E-Commerce-Plattform direkt in das System übernommen und sicher abgewickelt. Scholz schickt dann umgehend die Ware an den Besteller aus nur einem einzigen Lager.

Über automatisierte Bestandsabgleiche behalten die Kunden den bestmöglichen Überblick, was Lagerbestände, Verfügbarkeit und Terminierung angeht. Ihren ersten Einsatz findet die Software seit Februar für Antique Rivet. Der Premium-Jeans-Händler bedient seine Handelskunden über die Großhandelsplattform von Stokkers und die Endkunden im eigenen Webshop.

Produktresonanz lässt sich sehr gut einschätzen

Die Jeans-Experten sehen einen wichtigen Vorteil in der Kosten- und Zeitersparnis durch den geringeren administrativen Aufwand, sowohl bei Groß- als auch bei Kleinstmengen. So kann sich das Handelsunternehmen auf sein Kerngeschäft konzentrieren, während die Abwicklung bei Scholz liegt. Weil das Unternehmen seine Waren auf mehreren Verkaufsplattfomen gleichzeitig anbieten kann, steigt auch die Abverkaufsquote. Und mit dem direkten Verkauf über den B2C-Kanal erhält Antique Rivet schnell eine Einschätzung der Produktresonanz. Die permanent abrufbaren Abverkaufs-, Lagerbestands- und Warenkennzahlen liefern zuverlässige Rückmeldungen.

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