Flurförderzeuge Neuer Jungheinrich-Niederhubwagen in der Kompaktklasse

Redakteur: Volker Unruh

Jungheinrich hat gerade den deichselgeführten Niederhubwagen des Typs EME 114 auf den Markt gebracht. Der Hubwagen wurde speziell für leichte und mittlere Einsätze entwickelt und bildet den Einstieg in die elektromotorische Klasse der Jungheinrich-Niederhubwagen.

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Der Niederhubwagen EME 114 ist nach Informationen von Jungheinrich direkt an der Schnittstelle zwischen Handgabelhubwagen und motorbetriebenen Deichselhubwagen angesiedelt. Wie Sebastian Hüther, Produktmanager Handgabelhubwagen bei Jungheinrich, erläutert, seien diese Fahrzeuge für den Einstieg in die elektromotorische Klasse der Niederhubwagen wie geschaffen, zudem sie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aufwiesen.

Niederhubwagen für leichte und mittlere Einsätze ausgelegt

Die Niederhubwagen sollen sich besonders für leichte und mittlere Einsätze eignen, zum Beispiel in Verkaufsbereichen des Einzelhandels, in Lebensmittel- und Heimwerkermärkten sowie für gelegentliche Kommissionier- und Transportvorgänge.

Der Niederhubwagen EME 114 zieht seine Kraft aus zwei wartungsfreien 12-V-Gel-Batterien mit 63 Ah. Das Fahrzeug erbringt Leistungen von 1000 W (Fahrmotor) und 800 W (Hubmotor). Das reicht nach Angaben Sebastian Hüthers aus, um den Bediener beim Transport von Paletten und Lasten bis weit über 1 t spürbar zu entlasten.

Der Niederhubwagen ist als klassisches Mitgängergerät etwa 5 km/h schnell und bewältigt ohne Last Steigungen bis 8% und bis 5% mit Last.

Niederhubwagen mit Ladegerät und integriertem Betriebsstundenzähler

Bei der Konzeption des Niederhubwagens wurde ein auf dieses Fahrzeug zugeschnittenes Energiemanagement entwickelt, teilt Jungheinrich mit. Danach verfügt der Niederhubwagen über ein serienmäßig eingebautes Ladegerät, das an jede 230-V-Steckdose angeschlossen werden kann. Je nach Einsatzland kann dieses Ladegerät optional auch mit einem 115-V-Anschluss und länderspezifischen Steckern ausgerüstet werden.

Neben einer außen sichtbaren Ladekontrollleuchte und einem automatischen Losfahrschutz gehört zudem ein serienmäßig integrierter Betriebsstundenzähler zum Jungheinrich-Energiemanagement des Niederhubwagens. Der Stundenzähler soll gewährleisten, dass die tatsächliche Betriebszeit der Jungheinrich-Geräte ohne zusätzlichen Aufwand stets exakt ermittelt werden kann. Dies, so Sebastian Hüther, sei die Grundlage für eine ordnungsgemäße Terminierung von Wartungsarbeiten.

Niederhubwagen ist ergonomisch, sicher, schnell und effizient

Durch das sehr kurze Vorbaumaß von nur 450 mm soll sich der Niederhubwagen auch in engen Passagen leicht und einfach rangieren lassen. Für zusätzliche Stabilität des Hubwagens sorgen seitlich neben dem Antriebsrad installierte Stützrollen. In punkto Bedienkomfort hebt Jungheinrich die ergonomisch geformte, beidhändig zu bedienende Deichsel hervor. Darüber hinaus verfügt der Niederhubwagen über eine Vielzahl an Ablageflächen.

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