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Lkw-Langzeittest „New Actros“ gewinnt Euro-Truck-Test

Der Mercedes Benz New Actros 1845 Stream Space ist laut einer Pressemeldung des TÜV Süd „klarer Sieger“ beim Euro-Truck-Test. Er verwies die Konkurrenz von MAN, Renault und Scania auf die Plätze. Sicherheitspartner beim Sattelzugmaschinen-Test der Fachmagazine „Verkehrsrundschau“ und „Trucker“ ist der TÜV Süd.

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Die rote Sattelzugmaschine Mercedes Benz New Actros 1845 Stream Space verwies die anderen Testkandidaten auf die Plätze.
Die rote Sattelzugmaschine Mercedes Benz New Actros 1845 Stream Space verwies die anderen Testkandidaten auf die Plätze.
(Bild: TÜV Süd)

Die Experten vom TÜV Süd sorgten für identische Startbedingungen und nahmen zudem die Wartungsfreundlichkeit unter die Lupe. Mit der Partnerschaft bei Einzel- sowie Langzeittests will der TÜV Süd seinen Führungsanspruch als unabhängiger Partner der Logistikbranche unterstreichen. 1000 km Gesamtstrecke, mehrere 100 km lange Einzeletappen mit unterschiedlicher Topografie und verschiedenen Beladungen, Wirtschaftlichkeit, Fahrer- und Wartungsfreundlichkeit – das waren unter anderem die Kriterien beim Euro-Truck-Test.

Wirtschaftlichkeits- und Fahrerwertung geben Ausschlag

Die Testkandidaten: MAN TGX 18.440 XLX, Mercedes New Actros 1845 Stream Space, Renault Premium Route 460 Optidriver und Renault Magnum 480 sowie Scania G 440 Highline mit neuem SCR-EEV-Sechszylinder. Der Gewinner in der Gesamtwertung, der Mercedes Benz New Actros, punktet vor allem in der Wirtschaftlichkeits- und Fahrerwertung. Beeindruckend niedrig der Verbrauch: 25,1 l Diesel auf 100 km. Mit seiner beinahe konkurrenzlos hohen Nutzlast holte der Scania in der Kategorie Wirtschaftlichkeit jedoch auf und erreichte hier die gleiche Punktzahl wie der Mercedes.

Sieger in der zweiten Kategorie Fahrerfreundlichkeit: der MAN TGX 18.440 XLX. Dazu Dieter Roth, Senior Project Manager Truck Services bei TÜV Süd: „Dass der MAN bei der Fahrerwertung gewinnt, untermauert sein gutes Ergebnis beim aktuellen TÜV-Nutzfahrzeug-Report.“ Wichtiger Punkt bei der Fahrerwertung ist die Wartungsfreundlichkeit, zu der unter anderem die einfache Abfahrtskontrolle gehört. „Je schneller der Fahrer die Checkliste vor dem Start abgearbeitet hat, desto sicherer ist er unterwegs. Wartungsfreundlichkeit ist damit eine zentrale Voraussetzung für die Verkehrssicherheit“, unterstreicht Roth.

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