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Gefahrguttransport Österreichische Post nutzt Know-how von Trans-O-Flex als Gefahrgut-Hotline

Schon seit Januar dieses Jahres nutzt die Österreichische Post, Muttergesellschaft der deutschen B2B-Logistikdienstleisters Trans-O-Flex, ihre Tochter als Kompetenzzentrum für Gefahrgut. Für die Konzernbereiche Paketlogistik, Brief und Filialnetz der Österreicher wurde eine eigene Hotline geschaltet, die in der Fachabteilung Gefahrgut von Trans-O-Flex in Weinheim aufläuft.

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(Bild: Österreichische Post)

Über eine kostenlose internationale Rufnummer können Mitarbeiter von Postfilialen und Post-Partnern, aber auch Vertriebsmitarbeiter, Mitarbeiter in Paket- und Briefverteilzentren oder Privatkunden werktags rund um die Uhr Fragen zum Thema Gefahrgut stellen. „Transport und Lagerung von Gefahrgut gehört zu den Kernkompetenzen von Trans-O-Flex, die entsprechende Abteilung ist ständig besetzt, da lag es nahe, dieses Know-how auch anderen Konzernunternehmen zur Verfügung zu stellen“, erläutert Max Moser, Sprecher der Geschäftsführung der Trans-O-Flex Logistics Group. „Von Januar bis März 2014 hat das Gefahrgutteam bereits rund 200 Anfragen aus Österreich bearbeitet.“

Voll auf den Umgang mit Gefahrgut konzentriert

Laut Trans-O-Flex wollen die meisten Anrufer wissen, ob ein bestimmter Sendungsinhalt im Postsystem befördert werden kann. Wenn sich bereits „fragliche“ Versandstücke im Postsystem befinden, übernehmen die Gefahrgutexperten in Weinheim auch die Klärung direkt mit den Absendern. Wie bei Post- und Paketdienstleistern üblich transportiert die Österreichische Post Gefahrgüter in der Brief- und Paketlogistik nur dann, wenn sie unter erleichterten Bedingungen befördert werden dürfen („limited quantities“ – LQ), als freigestellte Versandstücke deklariert oder wenn sie zu biologischen Stoffen der Kategorie B (UN 3373) zählen. Ein grenzüberschreitender Gefahrgutversand wird im Wesentlichen ausgeschlossen oder auf einzelne Produkte wie Lithium-Ionen-Batterien oder freigestellte medizinische Proben beschränkt.

Trans-O-Flex hingegen hat seine gesamte Organisation auf Gefahrgutfähigkeit ausgerichtet. Es werden ausschließlich Fahrer mit Gefahrgutausbildung und gültigem ADR-Schein beschäftigt. Sämtliche Fahrzeuge im Linienverkehr und auf der letzten Meile verfügen über die notwendige Ausstattung an Warntafeln, Dokumentationen und Sicherheitsausrüstung. Das Unternehmen schließt nur wenige Gefahrgutklassen vom Transport aus und beschränkt sich nicht auf Mindermengen, wie es angibt.

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