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34. Deutscher Logistik-Kongress Offener Brief an den Deutschen Bundestag

Anlässlich des 34. Deutschen Logistik-Kongresses (DLK) vom 25. bis 27. Oktober in Berlin stellen die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und zahlreiche Unterstützter in einem offenen Brief Forderungen zu fünf politischen Handlungsfeldern an die Mitglieder des neu konstituierten Bundestags.

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Bei der Pressekonferenz des 34. Deutschen Logistikkongresses (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL, und der scheidende BVL-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner.
Bei der Pressekonferenz des 34. Deutschen Logistikkongresses (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL, und der scheidende BVL-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner.
(Bild: Maienschein)

Mit einem offenen Brief hat sich die BVL gemeinsam mit Unterstützern aus Industrie, Handel, Logistikdienstleistern und der Wissenschaft an die Mitglieder des Bundestages gewandt. Prof. Raimund Klinkner, der am vergangenen Freitag zum letzten Mal die Worte „der Deutsche Logistik-Kongress ist beendet“ sprach, hatte bei dessen Eröffnung die Inhalte des offenen Briefs vorgestellt.

Fünf politische Handlungsfelder im Fokus

Im einzelnen sind die fünf politischen Handlungsfelder, für die sich die BVL und zahlreiche Unterstützer signifikante Verbesserungen erhoffen, die Verkehrsinfrastruktur, die digitale Infrastruktur, die urbane Logistik, die Bildung und die Beschleunigung von Planungsverfahren.

Die BVL formuliert natürlich nicht nur Forderungen an die Politik, sondern bietet auch die gemeinsame Entwicklung von Konzepten an. „Wir sind davon überzeugt, dass die vor uns liegenden Herausforderungen von Wirtschaft und Politik nur gemeinsam und über alle Parteigrenzen hinweg gemeistert werden können“, so Klinkner. Damit Digitales in Zukunft auch wirklich gelebt und nicht nur postuliert werde und Deutschland erfolgreich und wettbewerbsfähig bleibe. Und der scheidende BVL-Vorstandsvorsitzende weiter: „Wir brauchen einen Reset beim Regierungsneustart und somit müssen wir uns bemerkbar machen.“

Kooperation zwischen BVL und ifo-Institut

Seit 2008 ist der Logistik-Indikator der BVL ein wertvolles Instrument für Strategen und Planer der Logistik, gibt Orientierung und ist Seismograf für den in Deutschland mit einer Leistung von 258 Mrd. Euro drittgrößten, international stark verflochtenen Wirtschaftsbereich.

Nach über neun Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) wird die BVL den Logistik-Indikator nun gemeinsam mit dem ifo-Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München – weiterentwickeln. Auf einer deutlich vergrößerten Datenbasis, die die Aussagekraft des Indikators weiter erhöhen wird, ist man sich bei der BVL sicher. Die Zusammenarbeit ermögliche es, den BVL-Logistik-Indikator mit dem ifo-Geschäftsklimaindex zu verbinden und so eine bessere Vergleichbarkeit und Positionsbestimmung der Logistik gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen zu schaffen.

Weitere Beiträge zur BVL:

Bundesvereinigung Logistik (BVL)

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