Winterreifen

Ohne „Berg und Flocke“ geht bald nichts mehr

| Redakteur: Bernd Maienschein

Gut gerüstet in den Winter: In der Werkstatt von Reifen Bresser in Bünde werden Sommer- gegen Winterreifen von Continental getauscht.
Gut gerüstet in den Winter: In der Werkstatt von Reifen Bresser in Bünde werden Sommer- gegen Winterreifen von Continental getauscht. (Bild: Continental)

Wenn stellenweiser Bodenfrost den herannahenden Winter ankündigt, wird es Zeit, die Flotte auf Winterreifen umzurüsten. Die am 1. Juni 2017 in Kraft getretene Gesetzesänderung legt neue Mindestanforderungen an die Bereifung im Winter fest.

Nach dem Willen des Gesetzgebers müssen Reifen von permanent angetriebenen Achsen mit dem Alpine-Symbol 3PMSF mit Berg und Flocke ausgestattet sein (hier geht es zu den Wintervorschriften für den Winter 2017/2018). Aber kein Grund zur Panik: Für M+S-Reifen, die bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, hat der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2014 vorgesehen. Reifen der Vorderachse sind von der Berg-und-Flocke-Vorgabe sogar erst ab dem 1. Juli 2020 betroffen.

Winterreifen gehören auf alle Achsen

Die Scandinavia-Winterreifen von Continental bleiben dank ihrer speziellen Gummimischungen auch unter kältesten Bedingungen flexibel und bieten optimale Traktion bei niedrigen Temperaturen, wie das Unternehmen schreibt.

Henning Mühlenstedt, Leiter Marketing und Vertrieb im Bus- und Lkw-Reifen-Ersatzgeschäft DACH bei Continental in Hannover: „Unsere Scandinavia-Winterreifen übertreffen deutlich die Leistungsmerkmale von M+S-Reifen.“ Außerdem gingen sie weit über die Anforderungen der Three-Peak-Mountain-Snowflake-(3PMSF-)Kennzeichnung hinaus. Für optimale Traktion und hohe Fahrsicherheit auf nasskalten, vereisten und schneebedeckten Straßen empfiehlt Mühlenstedt jedenfalls, an allen Achsen rechtzeitig Winterreifen aufzuziehen.

Weitere Informationen:

https://www.continental-reifen.de/bus-und-lkw

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