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Finanzierung

Online-Factoring macht Rechnungsverkauf unkompliziert und kostengünstig

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Finanzierungszusage wird meist schon binnen 48 Stunden erteilt

Besteht Bedarf bei einem Unternehmen, kann es konkrete Rechnungen schnell und einfach verkaufen. Zunächst durchläuft der Interessent einen anonymen Fastfactoringcheck im Internet. Abgefragt werden dabei Angaben wie Jahresumsatz, Kundenzahl und Höhe der Betriebsrendite. Erst nach diesem Schritt und wenn die Ampel auf Grün steht, also wenn dem Rechnungsverkauf grundsätzlich nichts im Weg steht, sind personalisierte Angaben zum Unternehmen nötig. Dann geht es etwa um Umsätze, Umsatzerwartungen, Außenstände oder Forderungsausfälle.

Die nötigen Dokumente wie betriebswirtschaftliche Auswertungen, Jahresabschlüsse oder AGB lassen sich per Upload im Internet oder per Post übermitteln. Danach überprüft der Anbieter die Anfrage und es ergeht eine Finanzierungsentscheidung für die eingereichten Rechnungen aufgrund der eingereichten Unterlagen. Die Entscheidung fällt in der Regel binnen 48 Stunden.

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Datenaustausch zwischen Unternehmen und Factor ist auf das Nötigste reduziert

Die Factoringbranche hat zudem die weiteren Abläufe vereinfacht. Rechnungen lassen sich als Datei übermitteln und die gesamte Bearbeitung läuft automatisiert ab. Damit erfordert der tägliche Datenaustausch zwischen Unternehmen und Factor so gut wie keinen zusätzlichen Aufwand – die nötigen Schritte wie der PDF-Versand lassen sich auch von Firmen problemlos meistern, wo nur eine Bürokraft für die Rechnungen zuständig ist. Wichtig ist auch, dass sich der weitere Ablauf an die Vorgaben der Unternehmen anpassen lässt. Diese können gutgeschriebene Beträge nach Bedarf selbst abrufen oder sie überweisen lassen.

In der Regel zahlt der Factor binnen weniger Tage 80 oder 90 % der Rechnungssumme aus. Der restliche Betrag folgt, sobald der Debitor seine Rechnung an den Dienstleister beglichen hat. Dabei kann der Unternehmer selbst entscheiden, welche Rechnungen er verkaufen will. Schnelle und verlässliche Zahler lassen sich damit weiter in Eigenregie bearbeiten und die anfallenden Factoring-Kosten vermeiden. Auch der Umfang der Factoring-Dienstleistungen ist frei wählbar.

Vor allem kleinere Unternehmen setzen meist auf Full Service und lagern das Mahn- und Inkassowesen komplett aus, eigene Kapazitäten werden dadurch frei. Doch auch im Fall einer weitgehenden Auslagerung besteht eine Mitsprachemöglichkeit bei der Ausgestaltung des Mahnwesens. Wichtige Kunden, deren Zahlungsmoral jedoch eher durchschnittlich ist, lassen sich zum Beispiel von der Mahnvorschlagsliste des Factors streichen und zunächst inhouse bearbeiten.

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