RFID Optimierung logistischer Prozessketten durch RFID-gestütztes System

Redakteur: Volker Unruh

Bei der Abfüllung von Schüttguttransportern mit Zement muss darauf geachtet werden, dass die richtige Zugmaschine die korrekte Ladestelle beim Hersteller anfährt. Um eine durchgängige Übersicht über die Abfüllung und den Transport von Baustoffen zu gewährleisten, nahm der Baustoffproduzenten Holcim (Schweiz) AG das RFID-gestützte Telematiksystem Transpo-Drive Logon von Nufatron mit Ortungseinheit in Betrieb.

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Sämtliche am Lieferprozess beteiligten Akteure und Systeme sind zur Identifikation mit RFID-Transpondern ausgerüstet. Bild: Holcim (Schweiz) AG
Sämtliche am Lieferprozess beteiligten Akteure und Systeme sind zur Identifikation mit RFID-Transpondern ausgerüstet. Bild: Holcim (Schweiz) AG
( Archiv: Vogel Business Media )

Sämtliche am Lieferprozess beteiligten Akteure und Systeme sind zur Identifikation mit RFID-Transpondern ausgerüstet, die beim Auslesen entsprechende Events generieren. Dies beginnt bereits damit, dass sich der Fahrer mit seiner Fahrerkarte am RFID-fähigen Handheld anmeldet – in die Fahrerkarte ist ein Smart-Label integriert.

RFID-basiertes System schlägt Zugsystem selbst vor

Transpo-Drive Logon erkennt daraufhin den Fahrer und schlägt für den anstehenden Transport das zuletzt von ihm verwendete Zugsystem vor. Dies kann dann per Touchscreen bestätigt werden, bevor der Auftrag beginnt.

Sollte die vorgeschlagene Fahrzeug-Kombination nicht zum Einsatz kommen, kann der Fahrer die aktuell verwendeten getaggten Fahrzeuge oder Anhänger mit der RF-Identifikation im System anmelden. So wird gewährleistet, dass das webbasierte Dispositionstool der Logistiklösung Logon die für einen Auftrag vorgesehenen Zugsysteme erkennt und ihnen die entsprechenden Aufträge zugewiesen werden können.

Industrietaugliches RFID-Handheld mit modularem Aufbau

Das im robusten Handheld (Schutzklasse IP65) integrierte GPS-Modul ermöglicht aufgrund der übertragenen Auftragsdaten die zielgeführte Trucknavigation an den Bestimmungsort.

Vor Ort identifiziert der Fahrer über sein Mobilterminal die getaggte Ladestelle, wodurch der Auftrag ans Wägesystem gesendet und das Beladen ausgelöst wird. Nach Ankunft an der Entladestelle wiederholt sich der Vorgang der Verifizierung des richtigen Einfüllstutzens mittels RFID.

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