Logimat 2010 Optimistische Grundstimmung zum Logimat-Auftakt

Redakteur: Volker Unruh

Vom 2. bis 4. März öffnet die Intralogistik-Fachmesse Logimat 2010 in Stuttgart ihre Tore. Der Veranstalter Euro-Expo, München, hat es wieder geschafft, die Ausstellerzahlen der vorhergehenden Ausstellung zu toppen, wenn auch nicht mit der fast schon regelmäßig zweistelligen Wachstumsrate. Was die Unternehmen erwarten, hat die MM-Logistik-Redaktion bei Ausstellern in Erfahrung gebracht.

Firmen zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer des Industrieverbandes AIM-D e.V. – Deutschland, Österreich, Schweiz – in D-68623 Lampertheim:

Die Logimat ist nach unserer Einschätzung die wichtigste Messe für ihren Themenbereich für Deutschland und die umliegenden Länder. Wir erwarten auf der Messe eine größere Zahl von Besuchern als im vergangenen Jahr, weil die Optimierung der logistischen und intralogistischen Prozesse in den Unternehmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an Bedeutung gewinnt. Kennzeichnungstechnologien für die automatische Identifikation (Auto-ID) wie Barcode, 2D Code und RFID, die unsere Mitgliedsunternehmen anbieten, spielen dabei eine unverzichtbare Rolle.

Die Verbesserung des Materialflusses einschließlich Einlagerung und Kommissionierung ist eines der wichtigsten Themen der Intralogistik. Transparenz über diese Vorgänge wird mit Auto-ID-Technologien erzielt. Die automatische Datenaufnahme führt zur zeitnahen Aktualisierung der Daten in den Supply-Chain-Management-Systemen und damit zu einer effizienten Auftragsabwicklung. Wie das funktioniert, zeigen wir in unserem Messe-Szenarium, dem Tracking & Tracing Theatre.

AIM auf der Logimat 2010: Halle 3, Stand 501

Bettina Schüller, Geschäftsführerin der Cowin Global Germany GmbH in D-46286 Dorsten:

(Archiv: Vogel Business Media)

Aussteller und Besucher halten die Logimat inzwischen für die zentrale Messe für Intralogistik. Cowin Global sieht als globaler Hersteller für logistisches Equipment enormes Optimierungspotenzial in diesem Bereich. Dieses möchten wir unseren Besuchern aufzeigen. Im Fokus steht dabei, dass eine preiswerte chinesische Produktion von Transportbehältern nach europäischen Qualitätsstandards möglich ist. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden zur Reduzierung von Transportvolumen einen großen Erfahrungsreichtum im Bereich faltbarer Transportlösungen an.

Das Wirtschaftstief bietet uns eine einmalige Chance, da sich die Unternehmen intensivst überdenken müssen und aufgrund dessen nach preiswerten und wirtschaftlichen Lösungen suchen. Cowin Global bietet sich auf der Logimat 2010 als kompetenter Partner an und möchte Vertrauen bilden. Und nicht zuletzt die Zweifel gegen chinesische Produktionen und die negativen Erfahrungen ausräumen.

Cowin Global auf der Logimat 2010: Halle 3, Stand 303

Dr.-Ing. Roland Thumm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Dambach Lagersysteme GmbH & Co. KG in D-76476 Bischweier:

(Archiv: Vogel Business Media)

Dieses Jahr gewinnt die Logimat besonders an Bedeutung, da auf dem Intralogistik-Markt die Bankenkrise ebenfalls direkt Einfluss genommen hat. Sie ist für uns in diesem Jahr besonders interessant, da es dort sicherlich ein Zeichen über die konjunkturelle Trendentwicklung geben wird.

Die technischen Elemente und Systeme, die der Intralogistik zur Verfügung stehen, dürfen in ihrem Entwicklungsstand trotz der Krise nicht stehen bleiben. Durch die zunehmende Internationalisierung dieser Branche sind die Hersteller der Intralogistik mehr und mehr gezwungen sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen. Hier gilt es, durch technische Innovationen seine Marktposition zu halten oder auszubauen.

Ein Schwerpunktsthema ist sicherlich die Flexibilität der eingesetzten Systeme. Lag früher der Entwicklungsschwerpunkt auf der Systemleistung für einen speziellen Anwendungsfall, so gewinnt die Variabilität des Einsatzes mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund nutzen wir die derzeitig schwächere Konjunktur für intensive Entwicklungen und Verbesserungen unserer Produkte.

Dambach Lagersysteme auf der Logimat 2010: Halle 1, Stand 421

Klaus Durwen, Geschäftsführer der Durwen Maschinenbau GmbH in D-56637 Plaidt:

(Archiv: Vogel Business Media)

Die Logimat ist für uns in Deutschland die wichtigste Messe in 2010. Nach jeder Krise gibt es auch wieder einen Aufschwung und jetzt werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Leider rutschte die gesamte Branche ab dem vierten Quartal 2008 in eine unerwartet starke Rezession. Alle Unternehmer waren 2009 damit beschäftigt, die Kosten anzupassen und Sparmaßnahmen umzusetzen.

Entscheidend für die nächsten Jahre ist jedoch, neue Produkte und Innovationen auf den Markt zu bringen. Davon hängt doch die zukünftige Entwicklung der Firmen ab.

Wir, die Firma Durwen, haben das Jahr 2009 genutzt um eine wichtige neue Produktlinie zu entwicklen. Diese können wir nun erstmals auf der Logimat den Kunden vorstellen.

Durwen auf der Logimat 2010: Halle 7, Stand 240

Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter der Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG in D-56154 Boppard-Buchholz:

(Archiv: Vogel Business Media)

Pick by Voice hat sich als effektivste Kommissioniertechnik bewährt, wird aber von vielen Unternehmen bislang nicht optimal genutzt. Auf der Logimat wollen wir interessierten Besuchern auf unserem Messe-Stand im Rahmen praxisgerechter Live-Demonstrationen zeigen, wie die sprachgeführte Kommissionierung zur deutlichen Leistungssteigerung im Lager beiträgt, wenn sie als interaktives Voice-Picking in alle vor- und nachgelagerten Prozesse integriert ist.

Bei diesem von uns selbst entwickelten interaktives Voice-Picking erfolgen die relevanten vor- und nachgelagerten Prozesse im Einklang und synchron mit der Pick-by-Voice-Technologie. Das bedeutet, dass alle Informationen zu sämtlichen Warehouse-Prozessen zu jeder Zeit mit ausreichender Informationstiefe verfügbar sind. Dazu gehört zum Beispiel eine auf Pick by Voice abgestimmte bedarfs- und zeitgerechte Nachschubsteuerung.

Ehrhardt und Partner auf der Logimat 2010: Halle 5, Stand 161

René Holzer, CEO der Gilgen Logistics AG in CH-3173 Oberwangen:

(Archiv: Vogel Business Media)

Die Logimat hat sich zu einer der wichtigsten Leitmessen der Intralogistik entwickelt. Viele Hersteller haben das 2009 für die Entwicklung von Innovationen genutzt.

Um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und um den Logistikprozess in Distributionszentren noch effizienter zu gestalten, präsentieren wir auf unserem Messestand ein neues Rollbehälterfördersystem, welches die direkte Aufgabe mehrerer kommissionierter Rollbehälter mit Kommissionierfahrzeugen direkt auf die Förderanlage ermöglicht. Die Messe ist ein ideales Schaufenster, um unsere Neuentwicklungen zu präsentieren und um für unsere Kunden da zu sein, sozusagen als Kundenbegegnungszentrum.

Wichtige Trends sind die Reduktion des Energieverbrauchs, hohe Leistungen, Reduktion der Gewichte, Flexibilität für Produktsortiment und Materialflussstrategien. Ein wichtiger Trend der sich durchsetzen wir ist ‚pick to pallet’ wenngleich das jeweils sehr große, umfangreiche Projekte sind.

Gilgen auf der Logimat 2010: Halle 1, Stand 268

Christoph Hackländer, Geschäftsführer der Haro Anlagentechnik GmbH in D-59602 Rüthen:

(Archiv: Vogel Business Media)

Das Haro-Team präsentiert den Messebesuchern mit dem Haro-Lagenbildner eine innovative Lösung zu einer fördertechnischen Herausforderung besonderer Art: Im Neun-Sekunden-Takt werden großvolumige Pakete lagenweise und im Verbund auf Paletten gestapelt. Ich freue mich auf fachliche Einzelberatungen und erwarte hohes Interesse an unseren wirtschaftlichen Logistiklösungen.

Wir sind seit Jahren ein verlässlicher Aussteller auf der Experten-Plattform Logimat und sichern unseren Kunden enorme Wettbewerbsvorteile. Wir setzen von jeher ungenutzte Ressourcen frei, indem wir unsere bewährten standardisierten Einzelelemente zu hochkomplexen und individuellen Logistik-Anlagen konzipieren. Geschickt angeordnet, bieten sie jederzeit die Möglichkeit zu Erweiterungen oder zur späteren Wiederverwendung in anderer Konstellation.

Ein aktuelles Thema für uns sind kundenorientierte Maßanfertigungen zur Optimierung innerbetrieblicher Warenflüsse auf kompakter Fläche. Als erfahrener Automatisierer praktizieren wir hierfür seit Jahrzehnten Lösungskompetenz mit den bewährten Bausteinen Rollenbahn, Kettenförderer, Vertikalförderer und vielen anderen hochentwickelten Förderelementen.

Haro auf der Logimat 2010: Halle 1, Stand 851

Gerald Hofer, Geschäftsführer der Knapp AG in A-8075 Hart bei Graz:

(Archiv: Vogel Business Media)

Knapp nützt die Logimat traditionell, um seine Positionierung als führender Software- und Systemlieferant im deutschsprachigen Raum zu unterstreichen. Mit insgesamt 1700 Mitarbeitern, davon über 400 im Softwarebereich, und durchschnittlich zwei bis drei Inbetriebnahmen von Lagerverwaltungssystemen pro Monat ist Knapp eines der größten Systemhäuser mit zahlreichen internationalen Referenzen. Ein zusätzlicher Themenschwerpunkt ist die Weiterentwicklung der von uns erfundenen Shuttle-Technologie und die Ausweitung derer Anwendungsgebiete.

Wir antworten auf die Krise mit Innovation und Themenführerschaft in den Bereichen Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Umwelt. Diese Innovationen einem breiten Publikum zugänglich zu machen ist unser Ziel für die Logimat 2010.

Knapp auf der Logimat 2010: Halle 5, Stand 421

Urs Gerber, Geschäftsführer der LTW Intralogistics GmbH in A-6960 Wolfurt:

(Archiv: Vogel Business Media)

Die Logimat 2009 hatte den wirtschaftlichen Turbulenzen zum Trotz ein optimistisches Branchenbild gezeichnet – und damit einen leichten Aufwärtstrend vorweggenommen.

Auch für LTW war die Intralogistik-Leitmesse im Vorjahr ein voller Erfolg, an den wir nun anknüpfen möchten. Denn die Vorbereitungen für den Aufschwung sind bereits im Gange. Es werden sowohl Neuinvestitionen getätigt als auch bestehende Logistikprozesse optimiert. Dies jedoch unter einem neuen Blickwinkel: Während unsere Kunden früher hohe Kapazitäten in der Lagerhaltung angestrebt haben, liegt ihr Fokus heute auf der effektiven und flexiblen Auslastung sowie einem schnellen Warenumschlag – kombiniert mit energieeffizientem Anlagenbetrieb.

Mit bewährten leistungsfähigen Systemen, innovativen Weiterentwicklungen wie zum Beispiel den patentierten LTW-Kommissioniertoren und interessanten Retrofit-Lösungen präsentiert sich LTW auch auf der Logimat 2010 als kompetenter Partner für erfolgreiche Intralogistik-Projekte.

LTW auf der Logimat 2010: Halle 1, Stand 141

Werner Klein, Geschäftsführer der PSB Intralogistics GmbH in D-66955 Pirmasens:

(Archiv: Vogel Business Media)

PSB Intralogistics setzt weiterhin auf eine Präsenz bei Messen. Für uns ist die Logimat 2010 der strategisch wichtigste deutschsprachige Marktplatz im ersten Halbjahr. Die Messe in Stuttgart ist für unsere potenziellen Neu- und Bestandskunden der Branchentreffpunkt und wir erwarten eine signifikante Belebung der Geschäftskontakte und einen Anstieg bei der Projektgenerierung.

Die Intralogistik ist eine Zukunftsbranche. Das Einkaufsverhalten der Verbraucher wird sich weiter in Richtung „Internet-Handel“ bewegen, was nach besonders intelligenten und flexiblen Systemen in diesem Bereich verlangt. Das effektive Handling der Retouren bedeutet heute schon für viele Unternehmen die größte Herausforderung. Wir präsentieren auf unserem rund 100 m² großen Messestand mit dem Vario-Sprinter die flexible Systemlösung eines modularen Lagerkonzeptes der Zukunft. Dieses Shuttle-System wurde sowohl für kleinere als auch für größere Unternehmen entwickelt.

PSB Intralogistics auf der Logimat 2010: Halle 1, Stand 220

Helmut Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter der Schneider-Kennzeichnung GmbH in D-70374 Stuttgart:

(Archiv: Vogel Business Media)

Auf die Anfang März 2010 wieder stattfindende Logimat freue ich mich schon sehr, da sich diese Fachmesse bisher von Jahr zu Jahr äußerst positiv entwickelt hat. Auch die im vergangenen Rezessionsjahr 2009 stattgefundene Logimat bescherte uns viele neue Kontakte sowie sehr interessante Projekte durch langjährige Kunden. Aus diesem Grund bin ich sehr optimistisch, dass auch die diesjährige Veranstaltung wieder zu einem positiven Ergebnis führt.

Da im Bereich der Intralogistik individuelle Auto-ID-Lösungen von nicht unerheblicher Bedeutung sind, liegt unser Schwerpunkt speziell auf diesem Gebiet. Zu unseren vielseitigen Lösungen auf den Feldern Etiketten- und Barcode/2D-Code-Druck- und Lesesysteme haben wir unser Angebot für Beutel-Verpackungsmaschinen durch viele variable Versionen erheblich ausgebaut, so dass wir der Logimat 2010 mit großer Spannung entgegen sehen.

Schneider-Kennzeichnung auf der Logimat 2010: Halle 5, Stand 328

Johann Köppl, Geschäftsführer der Sitlog GmbH in D-92665 Altenstadt:

(Archiv: Vogel Business Media)

Die Logimat bietet für unsere Firmengröße und unseren Tätigkeitsbereich die ideale Plattform und bleibt für uns die wichtigste Veranstaltung in diesem Umfeld. In diesem Jahr werden wir auch unsere neu gegründete Niederlassung in der Schweiz bekannter machen und freuen uns natürlich auf neue Impulse und Kontakte fürs kommende Jahr.

Zentrale Themen sind für uns derzeit die wirtschaftliche Modernisierung und Optimierung von bestehenden Anlagen mit neuer Technik. Hier sind wir sehr erfolgreich und konnten damit im so genannten Wirtschaftstief durchaus mit einer guten Auslastung und vielen interessanten Projekten durch das Jahr 2009 gehen. Dies wird auch 2010 so bleiben.

Für das kommende Jahr zeichnen sich zusätzlich Projekte ab, in denen spezialisierte Technik eingesetzt wird, wie zum Beispiel unsere eigenentwickelte S7-Steuerung für Elektrohängebahnen. Auch unsere speziellen Strategien und Methoden für einen energie- und damit kosteneffizienten Anlagenbetrieb, zusammengefasst unter dem Namen Sitlog Efficient Logistics, sind ein Faktor, der für die Anlagenbetreiber immer wichtiger wird.

Sitlog auf der Logimat 2010: Halle 1, Stand 015

(ID:338102)