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RFID Orchideenzüchter profitiert von RFID-System

| Redakteur: Claudia Otto

Um die Nährbodenproduktion seiner Orchideen besser zu überwachen, startete die I. + A. Hark Orchideen GmbH, Lippstadt, ein Versuchsprojekt mit RFID-Technik. Unterstützung holte sich der Spezialist für die Laborproduktion von Orchideen dafür von der Aisci Ident GmbH aus Bad Salzuflen.

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An den Kisten, in denen die Nährbodenbecher transportiert werden, sind die RFID-Tags angebracht. Bild: Aisci
An den Kisten, in denen die Nährbodenbecher transportiert werden, sind die RFID-Tags angebracht. Bild: Aisci
( Archiv: Vogel Business Media )

„Eine erfolgreiche Laborvermehrung beginnt bereits bei der Herstellung der Nährböden. Die Qualität der Nährmedien ist für das Wachstum der Pflanzen extrem wichtig. Deshalb werden sie auf die jeweilige Orchideenart abgestimmt hergestellt und nach der Abfüllung in einem klimatisch kontrollierten Becherlager bevorratet“, erklärt Karl Heinz Lapornik, Vertriebsleiter bei Hark.

Transparenz über den Nährbodenvorrat

Bisher wurde die Nährbodenproduktion und -lagerung nicht durch die firmeneigene EDV erfasst. Das Barcode-System kommt erst zum Einsatz, wenn die Orchideen in die Vermehrungsbecher gesetzt werden. Deshalb suchte Hark eine praktikable Lösung, um Transparenz über den Nährbodenvorrat sowie die Verteilung an die Produktion zu erreichen.

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RFID schien hier eine geeignete Möglichkeit zu sein. Da Aisci uns bereits seit acht Jahren mit Barcode-Hardware unterstützt, haben wir uns mit der Idee direkt an das Unternehmen gewandt“, erläutert Bernd Kusch, Geschäftsführer von Kusch IT und bei Hark für die EDV verantwortlich.

Die Erfassung erfolgt im Arbeitsvorgang

In zwei Laborküchen bereiten die Mitarbeiter die Nährmedien zu und füllen sie anschließend in vier weiteren Räumen unter sterilen Bedingungen ab. Danach werden die Becher auf eins der insgesamt sechs klimatisierten Lager verteilt. Für den Transport nutzt Hark Kunststoffkisten, in denen bis zu 27 Becher einer Nährbodenart Platz finden.

Bis zu sieben Kisten können die Mitarbeiter gestapelt auf einem Rollwagen führen. „Der Weg aus der Abfüllung zu den einzelnen Becherlagern bot sich aus unserer Sicht für die Erfassung gut an. Deshalb überlegten wir, die Kunststoffkisten mit einem RFID-Tag zu versehen“, erinnert sich Kusch.

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