RFID

Orchideenzüchter profitiert von RFID-System

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Besondere Herausforderungen für die RFID-Technik

Die Kennzeichnung der Kunststoffboxen stellte Aisci bei der Zusammenstellung der Hardwarekomponenten gleich vor mehrere Aufgaben: „Eine Herausforderung war, die gewünschte Lesereichweite trotz der feuchten Nährböden zu erreichen. Flüssigkeiten absorbieren die Funkwellen und können die Kommunikation zwischen Transponder und Lesegerät empfindlich stören“, erklärt Thomas Behr, Projektverantwortlicher bei Aisci.

Außerdem sollten die RFID-Tags nur an einer Seite der Kisten angebracht werden. Dabei musste Aisci sicherstellen, dass die Kisten zuverlässig erkannt werden, unabhängig davon, in welcher Richtung der Rollwagen an der Lesestelle vorbeigeschoben wird.

Reduktion der Strahlungsbelastung

Das System sollte die sichere Erfassung der Transponder gewährleisten, gleichzeitig aber die Strahlungsreichweite möglichst gering halten. „Davon abgesehen spielte für uns auch die Investitionssicherheit im Bezug auf die Technik und eine optimale Anbringung der Komponenten eine wichtige Rolle“, führt Kusch an.

Hardwarekomponenten ermöglichen zuverlässiges Arbeiten mit RFID

All diese Kriterien bildeten die Analysebasis für die Hardwareauswahl und die anschließende Testinstallation bei Hark. Aufgrund der räumlichen und produktspezifischen Anforderungen wurde für die Hark-Lösung der Frequenzstandard UHF mit 869 MHz gewählt. Der IT-Experte entschied sich für RFID-Reader vom Typ ALR-8800 des Anbieters Alien Technology sowie Antennen vom Typ ALR-8610 AL.

Daneben lieferte das Unternehmen noch Lichtschranken und Zubehör. „Die Testinstallation ermöglichte uns die optimale Anpassung des Systems“, erinnert sich Behr. Der Reader wurde in 2,20 m Höhe angebracht und ist damit vor Stößen durch die Rollwagen geschützt.

System optimal angepasst

Aisci hat dabei die Sendeleistung gedrosselt, so dass der Reader statt auf 10 m Distanz nur auf einer Wegstrecke von 2,90 m alle Tags des darunter durchfahrenden Wagens ausliest. Um eine optimale Ausleuchtung zu erreichen, wurden die Antennen in einer Höhe von 2,30 m fixiert.

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