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Orchideenzüchter profitiert von RFID-System

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Darüber hinaus installierten die Auto-ID-Experten eine Lichtschranke im Abstand von 1,80 m vor den Antennen, die zuverlässig das System aktiviert, sobald ein Mitarbeiter einen Rollwagen durch den Gang befördert.

Nachschub für die Produktion steuern

Die Installation und Integration der Geräte in die Firmen-EDV übernahm Kusch. „Die RFID-Lösung war sehr einfach zu installieren. Bei der Inbetriebnahme gab es keine Probleme“, erinnert er sich. „Was als Testprojekt begann, läuft heute im Dauerbetrieb – so sehr hat uns das Konzept und die Umsetzung überzeugt.“

Für die via RFID erfassten Nährböden hat Kusch eine eigene Datenbank angelegt, mit der die Böden kontrolliert und verfolgt werden können. Diese Datenbank enthält Informationen über die Art und das Alter der Nährmedien sowie die Anzahl der eingelagerten Becher. „Wir haben damit einen optimalen Überblick und können jederzeit flexibel den benötigten Nachschub für die Produktion steuern und bedarfsgenau Nährmedien herstellen“, fasst Karl Heinz Lapornik zusammen.

Insgesamt 13 RFID-Stationen installiert

Bereits bei der Abfüllung werden die Nährbodenbecher auf eines der sechs Lager gebucht. Vor jedem dieser Lager befindet sich eine RFID-Station, an der die Tags gelesen werden. Zwei weitere sind an den zwei Torein- und -ausfahrten der beiden Werke positioniert.

Darüber hinaus befinden sich vor fünf Laboren die restlichen Stationen, die die Becher nochmals erfassen, bevor sie der Produktion zugeführt werden. Im Anschluss erfolgt der Wechsel auf das Barcode-System, das bei Hark bereits seit vielen Jahren genutzt wird.

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