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Logistik und Fördertechnik

Organisation ist das halbe Leben

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Signifikant beschleunigte Prozesse

Egal, ob Neubau oder Modernisierung, das Locatoren-Prinzip ermöglicht ein präzises, optimiertes Teilelager: mit bis zu 50 % Raumersparnis und einer ebenso hohen Reduzierung der Betriebskosten sowie mit Kommissionierwegen, die sich um bis zu 70 % verkürzen, während Einlagerwege um bis zu 50 % verringert werden. Da die Prozesse insgesamt bis zu 70 % schneller erfolgen, bietet dies einem Teil des Personals die Möglichkeit, seine Zeit stattdessen zum Beispiel für wertschöpfende After-Sales-Aufgaben einzusetzen. Und das alles bei einer deutlich geringeren Fehlerquote.

Stufenweise Konzeptrealisierung

«Das Gesamtkonzept ist modular aufgebaut und wird in vier Stufen realisiert», schildert Skraber. In einem ersten Schritt erfolgt die Anfertigung einer Konzeptstudie, die als Entscheidungshilfe dient. Dabei wird, unterstützt durch eine speziell entwickelte Software, anhand der bekannten Teiledaten und Merkmale der Artikel, der tatsächliche Platzbedarf der Teilelagereinrichtung ermittelt. Erst dann wird das Einrichtungskonzept unter Berücksichtigung aller funktionalen Erfordernisse entwickelt.

In einem zweiten Schritt erfolgt dann die Detailplanung. Die Lagerung der Artikel erfolgt hier nicht nach Bestellnummern oder Bezeichnungen wie üblich, sondern nach den Eigenschaften. Dabei werden Gefahrstoffe, Wassergefährdung, Empfindlichkeit sowie Wertigkeit ebenso mit einbezogen wie die Bewegungsdaten der Artikel. So wird jedem Teil entsprechend seiner Merkmale und Umschlagshäufigkeit ein passender wegeoptimierter Lagerplatz mit einer festen Adresse zugewiesen. Anschliessend wird die Kennzeichnungssystematik an das Warenwirtschaftssystem angebunden.

In der Stufe 3 wird die Planung in die Tat umgesetzt. Durch unterschiedlichste Regalsysteme wird hier eine Variantenvielfalt erreicht, welche die Lagerung aller Teile sicherstellt. «Dabei liefern und montieren wir das Lager im Rahmen des abgestimmten Bauzeitplanes mit allen Details und richten es funktionsfähig, etikettiert und beschildert bezugsfertig ein», so Skraber.

Erst dann erfolgt der vierte Schritt: «Der Umzug beinhaltet vorsortierte Umzugslisten und -etiketten, Mehrwegtransportbehälter, sonstige Transportmittel und den Support mit personeller Unterstützung. Auf Wunsch kann der Umzug in rund 3 Tagen abgeschlossen werden», so Skraber. Die Entnahme der Teile ist dabei ebenso vorbestimmt wie das Transportmittel und der spätere Lagerort. Die praktische Umsetzung geschieht rechnergestützt.

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