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Osteuropa-Verkehre Ostsee-Projekt „ACL“ erregt Interesse

Auf der Transportmesse Transrussia stößt das EU-Projekt ACL (Amber Coast Logistics – amber: Bernstein (engl.)) bei Vertretern der osteuropäischen Transport- und Logistikbranche auf regen Zuspruch. Die große Diskrepanz der Infrastruktur in neuen und langjährigen EU-Mitgliedsstaaten sowie Russland ist eine Herausforderung des Projekts.

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Die HHM-Projektmanager von "Amber Coast Logistics" (v.l.): Henning Finck, Sebastian Doderer und Marina Rimpo sowie Gunnar Platz (Planco Consulting).
Die HHM-Projektmanager von "Amber Coast Logistics" (v.l.): Henning Finck, Sebastian Doderer und Marina Rimpo sowie Gunnar Platz (Planco Consulting).
(Bild: HHM)

„Vor allem in Russland und Weißrussland weist die Transport- und Logistikbranche noch viele ungenutzte Potenziale auf“, so Sebastian Doderer, Leiter Projektentwicklung bei Hafen Hamburg Marketing. Hafen Hamburg Marketing ist federführender Partner des EU-Projektes Amber Coast Logistics, das auf der internationalen Transport- und Logistikmesse und -konferenz Transrussia, der größten Transport- und Logistikfachmesse Russlands, erstmals einem internationalen Publikum vorgestellt wurde. Ziel des Projektes ist die Förderung multimodaler Transportverbindungen und von Logistikzentren in der südlichen und östlichen Ostseeregion. ACL war auf dem Gemeinschaftsstand des Hafens Hamburg vertreten.

Osteuropäische Transportbranche will bessere Infrastruktur

Im Rahmen der Konferenzreihe „Logistics and Supply Chain Management“ der Transrussia informierte Doderer führende Experten der Transport- und Logistikbranche über geplante Maßnahmen von Amber Coast Logistics. Viele Vertreter der osteuropäischen Transport- und Logistikbranche betonten, wie wichtig der Ausbau der Transport- und Logistikinfrastruktur in der Ostseeregion sei. Insbesondere zwischen neuen und alten EU-Mitgliedsstaaten sowie Russland sei die Diskrepanz der Infrastruktur hinsichtlich Qualität und Verfügbarkeit groß. Diese Lücke müsse geschlossen werden. Länderübergreifende Kooperationen, die sich beispielsweise der Infrastrukturentwicklung verschrieben haben, gäbe es zu wenige, viele Gegenden weisen eine sehr schlechte Erreichbarkeit auf.

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