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E-Commerce „Packstation“ made by Wal-Mart

| Redakteur: Robert Weber

Die US-Supermarktkette Wal-Mart will online wachsen. Deshalb investiert das Unternehmen in die Logistik und bietet Kunden zukünftig in seinen Einkaufsläden Lagerfläche für Pakete an. Die Verknüpfung von Online-Shopping und stationärem Handel ist das Ziel. Ein Vorbild könnte Amazon sein.

(Bild: Gary Dee unter CC BY 2.0-Lizenz, wikicommons )

In Zukunft soll es den Wal-Mart-Kunden möglich sein, ihre gewünschten Produkte am heimischen Computer, über das Tablet oder über das Smartphone bei Wal-Mart zu bestellen und diese dann im Geschäft abzuholen. Dafür installiert der Einzelhändler in Probeshops sogenannte „Lockers“, berichtet die New York Times. Der Vorteil des Händlers: Das Wal-Mart-Logistiknetzwerk mit seinen 4000 Supermärkten in den USA, die als Distributionszentren dienen könnten, heißt es in dem Artikel. Dazu kommt: Die Wal-Mart-Geschäfte sind 24 Stunden geöffnet.

Geringere Kosten für die Logistik

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Das Angebot richtet sich auch an Kunden, die keine Kreditkarte oder Bankkonto besitzen, aber trotzdem online ordern wollen. Sie könnten dann bequem bar im Geschäft bezahlen, schreibt die Zeitung. Darüber hinaus entlaste die Lagerung im Shop die Logistikdienstleister und reduziere die Zustellungskosten für das Unternehmen und die Kunden, berichtet das Medium.

Wal-Mart ist nicht das erste Unternehmen in den USA, das eine Verknüpfung der Verkaufsplattform forciert. Amazon setzt schon seit 2011 auf die Aufbewahrungslösung in lokalen Geschäften.

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