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KEP-Dienstleister Paket da, Bargeld futsch

| Redakteur: Robert Weber

Auch damit müssen sich Logistiker herumschlagen: Die TV-Sendung Kerner hat in einem Test 40 Briefe und Pakete mit Bargeld als Inhalt verschickt. Knapp ein Drittel der Sendungen kamen ohne Banknoten an.

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In modernen Sortierzentren kommt meistens nichts weg. Deshalb ist der Versand von Paketen sicherer, da diese lückenlos nachzuverfolgen sind. Bild: Deutsche Post
In modernen Sortierzentren kommt meistens nichts weg. Deshalb ist der Versand von Paketen sicherer, da diese lückenlos nachzuverfolgen sind. Bild: Deutsche Post
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Sprecher des betroffenen KEP-Dienstleisters Deutsche Post bezeichnet die Diebstahlquote im Nachrichtenmagazin Spiegel als „irrwitzig“, versprach aber „rückhaltlose“ Aufklärung. Die TV-Journalisten hatten über mehrere Tage Geld quer durch die Republik versand, getarnt durch Geschenke und Glückwunschkarten.

Zeugnisgeld besser überweisen

Einige Pakete wurden offenbar gezielt geöffnet, durchwühlt und wieder verschlossen, heißt es in dem Bericht. Der KEP-Dienstleister warnt seine Kunden, Bargeld per Brief zu verschicken.

Omas Zeugnisgeld ist schon lange von den Beförderungsbedingungen für Briefe ausgeschlossen, bestätigen Experten. Pakete haben den Vorteil, dass sie für die Logistiker nachzuverfolgen sind.

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