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Supply Chain Management Papierkonzern will sparen und Supply Chains straffen

Redakteur: Robert Weber

Nach der Übernahme der Myllykoski-Gruppe streicht der finnische Papierkonzern UPM Stellen, schließt Werke und will seine Supply Chains optimieren. Die Logistikkosten seien eine Herausforderung für die ganze Branche, heißt es.

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Die Papierproduzenten haben mit hohen Kosten zu kämpfen und müssen Sparpotenziale ausnützen. UPM reduziert deshalb die Papierkapazität um 1,3 Mio. t. Bild: Perttii Puranen
Die Papierproduzenten haben mit hohen Kosten zu kämpfen und müssen Sparpotenziale ausnützen. UPM reduziert deshalb die Papierkapazität um 1,3 Mio. t. Bild: Perttii Puranen
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Unternehmen begründet seine Sparmaßnahmen mit Überkapazitäten am Markt und hohen Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten in der Papierindustrie. Eine Analyse der Finnen kommt zu dem Ergebnis, dass Werke geschlossen werden müssen, Produktionsverlagerungen durchgeführt und die Restrukturierung überlappender Papierverkaufs- und Supply Chain Aktivitäten sowie globaler Funktionen erfolgen muss.

Rund 1170 Mitarbeiter von UPM-Plänen betroffen

Betroffen von den Planungen sind die Werke Myllykoski im finnischen Kouvola und das Werk Albbruck in Deutschland. Darüber hinaus streben die Verantwortlichen die dauerhafte Schließung der Papiermaschine 3 des Werks UPM Ettringen in Deutschland an.

Auch Produktionsverlagerungen sind geplant. Die Finnen reduzieren dadurch die Papierkapazität um 1,3 Mio. t. Etwa 1170 Mitarbeiter sind von der Entscheidung der Nordeuropäer betroffen.

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