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Westfalia Papierlager bei vollem Betrieb modernisiert und erweitert

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Stéphane Itasse

Nur acht Monate hatte der Generalunternehmer Westfalia mit Sitz in Borgholzhausen Zeit, ein Hochregallager des österreichischen Zigarettenpapierherstellers Wattens zu erweitern und auf den Stand der Technik zu bringen. Der Clou dabei: Alle Arbeiten wurden bei laufendem Betrieb des Lagers durchgeführt.

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Westfalia realisierte die umfangreiche Modernisierung des Hochregallagers bei Wattenspapier in acht Monaten.
Westfalia realisierte die umfangreiche Modernisierung des Hochregallagers bei Wattenspapier in acht Monaten.
(Bild: Westfalia)

Ein prall gefüllter Terminplan, mehrere Erneuerungen und ein nicht ganz alltägliches Unterfangen: Eine umfangreiche Modernisierung und Erweiterung mit individuellen Planungen stand innerhalb von nur acht Monaten im österreichischen Wattens auf dem Programm. Generalunternehmer Westfalia lieferte ein zweites Regalbediengerät an den Papierhersteller, brachte die Technik der ersten Anlage auf den neuesten Stand, erweiterte die Regalanlage sowie die Fördertechnik, ermöglichte die Einlagerung unterschiedlicher Papierrollengrößen und ergänzte die Kopplung zu einem flurfreien Transportsystem in den bestehenden Lagerprozess.

Neues Regalbediengerät nach Modernisierung des Lagers eingebracht

„Die Papierfabrik Wattens ist ein langjähriger Kunde. Gemeinsam haben wir vor einigen Jahren eine Neuanlage gebaut, danach folgte unsere Software Savannanet und jetzt stehen weitere Veränderungen auf dem Programm“, erläutert Projektleiter Christian Eiser. So realisierte die Westfalia auch diesmal alle Erneuerungen für das Unternehmen, das sich der stetigen Weiterentwicklung verpflichtet hat, und bot zugleich einen besonderen Service. Denn der Einbau des zusätzlichen Regalbediengeräts erfolgte bei laufender Produktion.

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„Bei uns werden täglich viele Hundert Ladungsträger für den Versand vorbereitet. Wir sind somit auf eine fortlaufende, unterbrechungsfreie Fertigung angewiesen“, erläutert Georg Egger, Abteilungsleiter Mess- und Regeltechnik, bei dem Papierhersteller. „Wattens produziert durchgängig das ganze Jahr über. So war es der Wunsch unseres Kunden, den Tausch der Regalbediengeräte innerhalb weniger Tage umzusetzen und alle übrigen Arbeiten bei laufender Produktion durchzuführen“, erinnert sich Eiser. Deshalb wurde zunächst die bestehende Anlage modernisiert und in Betrieb genommen, bevor das neue Regalbediengerät eingebracht wurde.

Modernisiertes Lager bietet mehr Schnelligkeit und Zuverlässigkeit

Zuvor hatte Westfalia bereits die Lagerfläche durch ein erweitertes Regal sowie neue Bahnen vergrößert. „Das Zigarettenpapier aus dem Hause Wattens wird mittlerweile in über 100 Länder geliefert. Das Unternehmen möchte mit der Modernisierung und Erweiterung den gestiegenen Anforderungen gerecht werden“, berichtet der erfahrene Techniker. Dadurch wird nun ein zügiger Transport der Waren, eine hohe Auslastung und schnelle Bereitstellung gewährleistet.

Das Ergebnis dieser erneuten Zusammenarbeit ist ein optimiertes Lager. „Die Anlage vereint Sicherheit und Zuverlässigkeit. Dadurch ist unser Kunde in der glücklichen Lage, stets flexibel agieren zu können“, schwärmt Christian Eiser. „Die Halle wurde verlängert, das Lager entsprechend angepasst und die Fördertechnik passgenau nach den Wünschen des Kunden erweitert“, so der Westfalia-Projektleiter.

Im Hochregallager herrscht eine optimale Raumausnutzung und Anlagenauslastung durch die Möglichkeit zur Umlagerung. Es können gleich mehr als ein Dutzend unterschiedliche Palettengrößen je Stellplatz untergebracht werden. Dabei verhindert die vierfache Unterstützung ein Durchbiegen oder gar den Bruch einer Palette bei der Ein- und Auslagerung.

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