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Identifikation Patent für Googles Logistiklösung

| Redakteur: Robert Weber

In den angloamerikanischen Medien diskutieren Logistiker und Supply-Chain-Manager seit einigen Tagen über eine neue Erfindung des Internetkonzerns Google. Der Suchmaschinen- und Softwareanbieter, so spekulieren einige Manager und Blogger, könnte in das Logistikgeschäft mit Identifikationstechnik für Container einsteigen.

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(Bild: Google)

Auslöser der Diskussion ist eine Patenterteilung des US Patent and Trademark Office an Google. Inhalt dieses Patents soll die Sicherung, Überwachung und Verfolgung von Containern auf Frachtschiffen sein. Den Originalbeitrag finden Sie hier. Der Trend in der Logistik könnte sich dahin entwickeln, dass bis dato branchenunbekannte Anbieter ihre Kompetenz im Handheld- oder Smartphonebereich nutzen, um auch im B2B-Bereich erfolgreich zu sein. Sie profitieren dabei von der Öffnung der Branche hin zur Cloud und mobilen Anwendungen.

„In der Vergangenheit war das Thema mobile Anwendungen oft eine diffuse Wolke für die Unternehmen“, bestätigte Jakob Wößner, Manager – Leiter Competence Center Enterprise Data Services bei der Unternehmensberatung MHP - A Porsche Company, auf der Cebit im vergangenen Jahr im Rahmen eines Expertengesprächs zu „Apps in der Logistikwelt“. Er war sich damals sicher: Mobile Endgeräte bringen Mehrwert. Auch wenn gegenwärtig noch die Darstellung von Kennzahlen im Mittelpunkt stehe.

Auch die Wissenschaft sieht das Potenzial: „Die Endgeräte sind sehr leistungsfähig, können Barcodes lesen und zukünftig auch RFID-Tags“, erklärte damals Tim Geißen vom Fraunhofer IML in Dortmund. Genau das bestätigt auch der Artikel aus den US-Medien und verdeutlicht die Möglichkeiten für Google, mit Logistiklösungen Geld zu verdienen. Mehr zum Thema „Mobile Anwendungen in der Logistik“ finden Sie hier.

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