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Victrex PEEK-Folien sind geeignete Träger für gelaserte Etiketten

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Mit dem japanischen Partner Kuramoto Sangyo Co. hat der PEEK-Hersteller Victrex ein Klebeetikett für die Laserbeschriftung entwickelt, das eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit haben soll. Basis der Entwicklung ist die Folie Aptiv, ein Dünnfilmprodukt aus dem Hochleistungskunststoff PEEK, das auf Langlebigkeit getrimmt ist.

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Folien aus PEEK öffnen der Laserbeschriftung den Zugang zu selbstklebenden Kunststoffetiketten. (Bild: Omron)
Folien aus PEEK öffnen der Laserbeschriftung den Zugang zu selbstklebenden Kunststoffetiketten. (Bild: Omron)

Anwendungen werden im Automobilbau, in der Elektronik und der Medizintechnik gesehen, insbesondere dort, wo wärme- und chemikalienfeste Beschriftungen erforderlich sind. Zum Anbringen des Etiketts kommt ein wärmebeständiger Acrylkleber zur Anwendung. Er wird bei Kuramoto auf die Folie aufgebracht und sorgt für eine sichere Haftung auf verschiedenen Substraten, unter anderen auf Stahl, Keramik und Glas. Aufgrund der Wärmeeinwirkung des Laserstrahls hat sich der Hersteller selbstklebender Folien für PEEK und nicht für PET als Klebe- und Beschriftungsträger entschieden.

Ein Laser reicht zum Bedrucken und Schneiden

Der Aufdruck erfolgt mit einem Laserbeschriftungssystem (YAG) des japanischen Herstellers Omron. Weil nur das Etikett gelasert wird und der Träger ungeschnitten bleibt, ist nur ein einziger Laser zum Bedrucken und Schneiden erforderlich. Das sorge für hohe Produktivität.

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