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Energieversorgung Pipeline-Ersatzteillager in Lubmin

| Redakteur: Robert Weber

Nord Stream baut sein zentrales Ersatzeillager für die Ostseepipeline in Lubmin. Rund 5,5 Mio. Euro wollen die Energieexperten dafür ausgeben. Bis Herbst soll das Ersatzteillager stehen.

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Auf Lager: 480 Ersatzrohre für die Ostseepipeline werden zukünftig in Lubmin bevorratet. (Bild: Nord Stream)
Auf Lager: 480 Ersatzrohre für die Ostseepipeline werden zukünftig in Lubmin bevorratet. (Bild: Nord Stream)

Neben dem Seebad Lubmin war auch Mukran als Logistikstandort im Gespräch, berichtet der „Norddeutsche Rundfunk“. Dort wurden in der Vergangenheit die Betonrohre ummantelt, berichtet der Rundfunk. „Mit dem Standort hier in unmittelbarer Nähe zur Anlandestation haben wir einen optimalen Platz für die Einlagerung von Ersatzrohren und wichtigen Ersatzteilen für die Nord-Stream-Pipeline gefunden“, erklärt Peter Massny, Manager Betrieb und Wartung Deutschland der Nord Stream AG.

Das neue Logistikzentrum baut das Unternehmen Stahlbau Stieblich aus Güstrow. Auf der Fläche von rund 22.000 m² wird eine 188 m lange, 34 m breite und 10 m hohe Halle für 480 Ersatzrohre sowie wichtige Ersatzteile entstehen.

Beschädigungen der Versorgungsröhren sehr unwahrscheinlich

„Für die prognostizierte Betriebsdauer von 50 Jahren benötigen wir für reguläre Instandhaltungsmaßnahmen und mögliche Reparaturen entsprechendes Equipment, das witterungsgeschützt eingelagert werden muss“, ergänzt Massny. Auch auf dem Freigelände soll Platz für Rohre sein, berichtet der Sender. Im April starten die Bauarbeiten.

Trotz Ersatzteillager rechnen die Verantwortlichen von Nord Stream aber nicht mit Beschädigungen ihrer Versorgungsröhren. Das sei „äußerst unwahrscheinlich“, zitiert der Rundfunk das Unternehmen. Die Beschädigungswahrscheinlichkeit liege bei einem Fall in 100.000 Betriebsjahren, heißt es weiter.

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