Ladungsträger Pooling-System: 15 % der Paletten weg – Gläubigerschutz beantragt

Redakteur: Robert Weber

Der Kunststoffpaletten-Pooling-Anbieter Intelligent Pooling Systems (IGPS), einer der größten Pooling-Anbieter von Kunststoffpaletten, hat in den USA Gläubigerschutz beantragt. Das berichten Wirtschaftsmedien. Jetzt soll das Unternehmen verkauft werden.

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Verluste im Lager? 1,5 Mio. Paletten von IGPS gingen verloren. Jetzt will das Unternehmen neu starten.
Verluste im Lager? 1,5 Mio. Paletten von IGPS gingen verloren. Jetzt will das Unternehmen neu starten.
(Bild: Axisadman unter CC BY-SA 3.0-Lizenz, wikimedia)

Das Unternehmen soll nach Informationen von Medien 15 % seiner Pooling-Paletten verloren haben. Das bedeutet: Von 10 Mio. Paletten im Portfolio tauchten 1,5 Mio. Exemplare nicht mehr auf – trotz Implementierung von RFID-Tags. Die Amerikaner gelten als Vorreiter beim Einsatz von RFID-Technik in Kunststoffpaletten. Die Rettung für das Unternehmen soll ein Verkauf an das Joint Ventures IGPS Logistics LLC sein, dem Gerichte noch zustimmen müssen, heißt es in einem Bericht von DC Velocity. Die Geschäfte laufen aber weiter. Der Verkauf sei für Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten die beste Option, schreibt das Medium.

IGPS wurde im Jahr 2006 von Bob Moore gegründet. Moore kam damals von Chep und wollte seinem ehemaligen Arbeitgeber Konkurrenz machen. Schwerpunktbranche war die Lebensmittelindustrie.

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