Short-Sea-Verkehre „Port Munich“ setzt auf die Bahn

Unter dem Namen „Port Munich“ hat die Münchner Spedition Robert Kukla eine zuverlässige, kostengünstige Alternative zum Straßentransport für Container ab Süddeutschland konzipiert. Die multimodalen Verkehre seien CO2-optimiert, wie es heißt.

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Bei „Port Munich“ werden leere Container aus dem Münchner Depot frei in Position gebracht.
Bei „Port Munich“ werden leere Container aus dem Münchner Depot frei in Position gebracht.
(Bild: Robert Kukla)

Ab München werden mit dem neuen Dienst „Port Munich“ via Hamburg, Lübeck oder Rotterdam durchgängige multimodale Containertransporte bis Großbritannien, Irland und Skandinavien angeboten. Der Transport zu den Seehäfen läuft ab Umschlagbahnhof München-Riem bis Rotterdam beziehungsweise Hamburg ausschließlich per Bahn; lediglich für Ziele in Skandinavien werden die Metallboxen zwischen Hamburg und Lübeck mit dem Lkw bewegt. Außer der hohen Zuverlässigkeit sprächen auch die deutlichen Kostenvorteile sowie die nachweisbaren CO2-Einsparungen für das neue Konzept, heißt es. Für die Umsetzung kooperiert Kukla eigenen Angaben zufolge mit allen führenden Shortsea-Carriern, den Nachlauf organisiert die Münchner Spedition zum Teil über eigene Niederlassungen vor Ort oder durch Agenturen.

Ganzjährig saisonunabhängig stabile Preise

Die kurzfristige Gestellung der Container aus dem Münchner Depot führe zu einer hohen Versorgungs- und Planungssicherheit, heißt es weiter. Mit der neuen Lösung können ganzjährig zu saisonunabhängigen stabilen Preisen große Transportmengen bewegt werden. Mit Hilfe der regelmäßigen und extrem zuverlässigen intermodalen Verkehre können Verlader nicht zuletzt auch ihre Lagerbestände sowie das Aufkommen an der eigenen Rampe steuern und optimieren. „Durch das Sicherstellen der Verfügbarkeit leerer Container im Hinterland können wir Shortsea-Verbindungen jetzt endlich auch an unserem Heimatstandort anbieten“, betont Kukla-Geschäftsführer Knut Sander.

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