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KEP-Dienste Post-Scooter bis 2012?

Redakteur: Robert Weber

Die Deutsche Post und die Streetscooter GmbH entwickeln gemeinsam mit Wissenschaftlern und Industriepartnern ein Konzept für ein zukunftsweisendes Elektroauto speziell für die KEP-Branche. Das Ziel der Kooperation ist es, ein vollkommen neues Zustellfahrzeug zu schaffen, das die besonderen Anforderungen der Deutschen Post hinsichtlich Alltagstauglichkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllt und zudem vollständig emissionsfrei unterwegs ist.

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Auf Basis des Streetscooters soll ein spezielles KEP-Fahrzeug entwickelt werden. Bild: Streetscooter
Auf Basis des Streetscooters soll ein spezielles KEP-Fahrzeug entwickelt werden. Bild: Streetscooter
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf Basis der bereits bestehenden „Streetscooter-Plattform“, die von der Streetscooter GmbH, einem Spin-Off aus dem Umfeld der RWTH Aachen, konzipiert wurde, soll bis zum Herbst 2012 ein fahrbereiter Prototyp entstehen.

Die Anforderungen: Das neu zu entwickelnde Elektrofahrzeug für die Brief- und Paketzustellung der Deutschen Post muss bis zu 200 Stopps und Anfahrvorgänge bewältigen und bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz sein. Das Fahrzeug muss genügend Ladevolumen für die Briefe und Pakete haben und außerdem über eine robuste Ausstattung verfügen, die allen Sicherheitsanforderungen entspricht.

E-Fahrzeuge noch nicht wirtschaftlich

Die aktuell auf dem Markt vorhandenen Elektrofahrzeuge erfüllen diese Anforderungen nur zum Teil und sind in der Produktion noch nicht wirtschaftlich. Das speziell für die Deutsche Post konzipierte Fahrzeug muss keine hohe Geschwindigkeiten fahren und ist speziell für Kurzstrecken konzipiert.

In einer ersten Phase bis Anfang 2012 soll zunächst ein Konzept für das Fahrzeug erstellt werden, das die postspezifischen Anforderungen erfüllt. Auf der Grundlage dieses Konzeptes wird dann der Prototyp erstellt und danach über eine mögliche Serienproduktion entschieden.

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