Fahrerlose Transportsysteme Preisgünstige Automatisierung von Serienfahrzeugen

Redakteur: Volker Unruh

E&K Automation stellt auf der Logintern 2009 das vollkommen neu konzipierte System 300 vor, mit dem sich eine nachhaltige Reduzierung des Planungs- und Inbetriebnahmeaufwandes für spurgeführte FTS erzielen lassen soll.

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Ziel der Entwicklung war es, alle für die Herstellung solcher Systeme notwendigen Prozesse konsequent einzubeziehen und die projektspezifisch sehr unterschiedlichen Anforderungen so weit wie möglich durch vorbereitete Technik abzudecken.

Auf der Fachmesse Logintern, die vom 29. September bis zum 1. Oktober 2009 in Nürnberg ausgetragen wird, zeigt E&K Beispiele von mehreren Installationen in der europäischen Automobilindustrie, die die Umsetzung der Ziele bestätigen.

System mit geringem Wartungsaufwand und schneller Amortisation

Das neue Steuerungssystem E&K System 300, heißt es aus dem Hause Eilers und Kirf, ermögliche eine einfache Anpassung ohne zusätzliche Programmierung an die Prozesse. Ein aufwendiges CAD-Layout werde nicht benötigt, die Eigenschaften der Anlage ließen sich durch verschiedene einstellbare Parameter genau an den Bedarf des Kunden anpassen.

Die konsequente Modularisierung führe zu erheblichen Einsparungen für den Ersteinsatz, ermögliche aber auch die schnelle Anpassung bei Prozessänderungen. Zudem verspricht E&K kurze Inbetriebnahmezeiten und einen geringen Schulungs- und Wartungsaufwand, einen niedrigen TCO (Total Cost of Ownership) und einen schnellen ROI (Return on Investment).

Manuell kommissionieren – automatisch transportieren

Das Steuerungssystem 300 lässt sich mit unterschiedlichen Fahrzeugen und Fahrzeugtypen kombinieren. So lassen sich günstige Lösungen für Bereiche zusammenstellen, in denen ansonsten manuell bediente Schlepper eingesetzt werden.

Es ist auch möglich, so E&K weiter, beide Betriebsarten, also manuell und fahrerlos, zu kombinieren. Im Kommissionierregal zum Beispiel könnte es manuell bedient eingesetzt werden, bevor es den fahrerlosen Transport in die Produktion antritt. E&K empfiehlt dazu vor allem die automatisierten ECO-Fahrzeuge oder Serienschlepper von Linde und Jungheinrich.

Einfache Skizzen genügen zur transparenten Darstellung geforderter Fahrfunktionen

Weitere Vorteile des Steuerungssystems 300, berichtet E&K, seien die Verwendung von Standardkomponenten, die eventuell notwendige Programmierung gemäß des internationalen SPS-Standards IEC61131-3 und der komplette Verzicht auf aufwändige CAD-Zeichnungen. Eine einfache Skizze, beispielsweise über die Grafik-Tools in Microsoft Excel, genüge zur transparenten Darstellung und Umsetzung der geforderten Fahrfunktionen. Hilfreich dabei wäre der neu entwickelte Track-Designer 300 von E&K.

Preislich soll sich das Steuerungssystem 300 für den Anwender rechnen: Die ganzheitliche Einbeziehung von Vertrieb, Planung und Inbetriebnahme in Zusammenhang mit der Modularisierung der Technik führe zu Einsparungen bis zu 50% für den Einsatz einer FTS-Anlage, verspricht E&K.

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