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Förderanlagen

Probebetrieb erfolgreich – Logistik bereit für den Start

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Auch der umgekehrte Weg – vom Flugzeug zum Taxi – wird im Probebetrieb intensiv geübt. Für die Förderanlage bedeutet das, an den acht Ankunftsrundläufen ist viel Betrieb. Im Probelauf spielen die Verantwortlichen mit den Freiwilligen darüber hinaus verschiedene Szenarien durch: Massenprobebetriebstage mit 1000 Komparsen oder der Ausfall der IT-Systeme.

Intensive Schulung für den großen Tag im Sommer

In der Vergangenheit setzten Flughäfen bei solchen Probeläufen oft junge Wehrpflichtige ein, berichtet ein Unternehmensberater für Flughafenprozesse. Diese waren aber oft zu strukturiert und entsprachen in der Mehrzahl nicht den normalen Reisenden mit ihren vielen kleinen Problemen. Der Durchschnittsbürger ist mittlerweile gefragt. Deshalb konnten sich beim BBI Interessierte direkt bewerben. Am Ende landeten viele potenzielle Komparsen auf einer langen Warteliste.

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Im Vorfeld des Probebetriebs standen aber die Schulungen der Mitarbeiter. Das Motto: Nur wer geschult ist, darf auch zum Probebetrieb. Das Ziel: Probleme bei der Inbetriebnahme, wie es sie bei dem Terminal 5 in London-Heathrow gab, zu vermeiden. Die Techniker schränken aber ein: Eine Fehlfunktion der Gepäckanlage gab es in London damals nicht.

Die Probleme können nicht auf die Fördertechnik zurückgeführt werden. Die Abfertigungsschwierigkeiten waren menschlicher Natur. In Berlin hat man vorgesorgt. Und auch die Techniker von Vanderlande stehen im Notfall bereit. Sie werden bis sechs Monate nach Inbetriebnahme des Flughafens vor Ort sein.

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