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Industriecomputer Quad-Core-Technik für Staplerterminals

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Die Soredi Touch Systems GmbH, ein Hersteller von IPC-Systemen mit Multitouch-Bedienung, erweitert ihr Prozessorangebot für die Baureihen SH und SH Blackline. Ab sofort können die Industriecomputer und Staplerterminals mit dem Intel-Atom-Prozessor E3845 ausgestattet werden.

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Auch der SH12 Blackline ist ab sofort mit Quad-Core-Prozessortechnik verfügbar.
Auch der SH12 Blackline ist ab sofort mit Quad-Core-Prozessortechnik verfügbar.
(Bild: Soredi)

Das Modell aus der Embedded-Reihe eignet sich dem Unternehmen zufolge durch die Keramik-Kondensatoren und die geringe Leistungsaufnahme von 7 W bestens für eine mobile Anwendung im rauen Industriebetrieb. Die Industriecomputer und Staplerterminals der Baureihen SH und SH Blackline werden mobil oder stationär in vielen Bereichen der Industrie eingesetzt, in denen es auf schnelle Bedienprozesse, robuste Bauart und hohe Verfügbarkeit im Netzwerk ankommt, so Soredi.

Größere Rechenleistung und bessere Darstellung

In der Grundausstattung werden die IPC mit AMD Dualcore-Prozessoren konfiguriert, die 2 GB DDR 3 RAM enthalten. Für höhere Leistungsansprüche setzt Soredi ab sofort den Quad-Core-Prozessor E3845 aus der Atom-Reihe von Intel ein, der mit 4 × 1,91 GHz Taktfrequenz und 4 GB DDR 3 RAM deutlich leistungsfähiger sein soll. Der 2 MB große Level-2-Cache wird von allen vier Prozessorkernen angesprochen. Eine neue Intel High-Definition-Grafikeinheit soll außerdem für eine bessere Darstellung sorgen. Wenn für optische Ortungssysteme, die Darstellung von 3-D-Daten oder Videos noch höhere Rechenleistungen benötigt werden, kann ein Intel Core-I7-Prozessor genutzt werden. Mit zwei Kernen und vier Threads werden 1,7 GHz Taktfrequenz sowie eine maximale Turbo-Frequenz von 2,8 GHz erreicht.

Individuell konfigurierbar

Soredi bietet diese Prozessoren für jede Bildschirmgröße von 10 bis 21 Zoll (Core I7 ab 12 Zoll). Die Microsoft-Betriebssysteme Windows 7 oder Windows Embedded Standard 7 werden in den 32- und 64-Bit-Versionen unterstützt. Außerdem stehen Windows 8, Android oder Linux zur Wahl. So soll es den Kunden möglich sein, das ideale Terminal für die eigenen Ansprüche zu konfigurieren.

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