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Flurförderzeuge Radarsensoren bestimmen das Tempo

Mit witterungsunabhängiger Radartechnik, stufenweise einstellbaren Reaktionszeiten und regulierbarer Sensorempfindlichkeit will Linde Material Handling mit seiner Nachrüstlösung „Speed-Assist“ einen neuen Sicherheitsstandard bei Staplern etablieren.

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(Bild: Linde-MH )

Das neue Assistenzsystem Linde „Speed-Assist“ bietet eine Reihe von Vorteilen, um die Geschwindigkeitskontrolle von Gabelstaplern und weiteren Flurförderzeugen schnell, einfach und praxisnah zu gewährleisten, wenn sie beispielsweise vom Außen- in den Innenbereich wechseln. Im Gegensatz zu anderen Lösungen am Markt setzt das System nicht auf witterungsanfällige und vergleichsweise kostenintensive Infrarottechnik, sondern auf Radarsensoren, die eine Reichweite von 1 bis 24 m abdecken. Zur Nutzung der Radartechnologie sind keine weiteren Investitionen, wie etwa für zusätzliche Sensoren an den Regalen, notwendig. Der Grund: Der Radarsensor wird auf dem Fahrerschutzdach montiert und ist dort zugleich Sender und Empfänger seines Signals, das von der Hallendecke reflektiert wird. Dadurch weiß der Stapler, ob er sich im Innen- oder im Außenbereich befindet und passt seine Geschwindigkeit entsprechend an. Die Zuverlässigkeit im Betrieb wird auch von extremen Witterungsbedingungen wie Kälte, Hitze oder starkem Regen nicht beeinflusst. Die mögliche Betriebstemperatur reicht von -40 bis 65 °C.

Nachrüstsatz besteht aus drei Komponenten

Die Reaktionszeit der Sensoren des Linde „Speed-Assist“ lässt sich flexibel in vier unterschiedlichen Stufen einstellen und damit den jeweiligen Bedingungen am Einsatzort anpassen. Darüber hinaus bietet der Hersteller auch mit der regulierbaren Sensibilität der Sensoren eine Funktion, die den Betrieb der ausgerüsteten Stapler sicherer gestaltet. Unerwünschte Signale werden auf Wunsch ausgeblendet. Aufgrund der individualisierten Einstellungen erkennt das System kleinere Überbauungen und Objekte wie Rohrleitungen, Vordächer oder Baumkronen, ohne gleich die gewünschte Geschwindigkeit zu reduzieren. So kann im Freien mit hoher Geschwindigkeit und maximaler Effizienz gearbeitet werden.

Der Linde „Speed-Assist“ ist eine hilfreiche Nachrüstlösung für bestehende Flotten und kann auf Wunsch von Anfang an in neue Fahrzeuge integriert werden. Durch die geringe Anzahl an Komponenten und das einfache Montieren und Demontieren der Lösung ist das Assistenzsystem auch für Mietfahrzeuge eine rentable Sicherheitsoption. Es setzt sich im Wesentlichen aus drei Elementen zusammen: dem Sensor, einem Kabelsatz mit Relais und dem Montagekit inklusive eines Halters. Die Umrüstung durch den Linde-Servicetechniker erfolgt in kürzester Zeit. Der Hersteller hat gleich drei verschiedene Sensorvarianten im Programm, um die jeweiligen Telekommunikationsrichtlinien in den Zielmärkten Europa, USA, Kanada, Brasilien, China, Australien und Neuseeland zu erfüllen.

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