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KEP-Dienst Rasierklingen statt Übernahmen

| Redakteur: Robert Weber

DHL-Boss Ken Allen schließt nach dem UPS-TNT-Deal gegenüber dem „Handelsblatt“ Zukäufe aus. Er würde lieber Rasierklingen schlucken, als größere Wettbewerber zu übernehmen, so der KEP-Manager.

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Keine Unternehmen im Visier. DHL schließt Übernahmen im KEP-Markt für sich bis dato aus. (Bild: DHL)
Keine Unternehmen im Visier. DHL schließt Übernahmen im KEP-Markt für sich bis dato aus. (Bild: DHL)

Die Übernahme von TNT durch UPS beschäftigt gegenwärtig die Kartellbehörden und möglicherweise müsste sich das neue Unternehmen von Märkten, Marken und Dienstleistungen trennen, berichten Medien. Die Post-Tochter DHL will dann aber nicht zuschlagen. „Diese Frage stellt sich für uns zur Zeit nicht“, erklärte Post-Vorstand Ken Allen dem „Handelsblatt“.

Einsparpotenzial von 500 Mio. Euro

Hintergrund: Der amerikanische KEP-Dienst UPS kauft TNT Express. Der Logistikkonzern UPS muss 5 Mrd. US-Dollar für den niederländischen Konkurrenten hinblättern. UPS will 9,50 Euro pro Aktie von TNT Express zahlen. Die Amerikaner umwarben die Niederländer schon länger. Zwei vorherige Angebote ließen TNT aber kalt. Die beiden Unternehmen wollen durch das Zusammengehen rund 500 Mio. Euro im Jahr sparen, heißt es. Auch Fedex soll an TNT interessiert gewesen sein

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