Logistiksoftware Rechteanalyse für Logistikdienstleister

Autor / Redakteur: Thomas Reeb / Volker Unruh

International agierende Unternehmen mit dem Prädikat des zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten profitieren von vielen Vergünstigungen. Zum Erhalt dieses Status müssen jedoch umfangreiche und strikte Voraussetzungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Einhaltung von Rechtsvorschriften sowie Sicherheitsstandards erfüllt werden. Dabei leistet eine spezielle Analyse-Software Unterstützung.

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Als zugelassene Wirtschaftsbeteiligte können Logistikunternehmen zollrechtlich einfacher agieren. Dafür müssen jedoch Voraussetzungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Sicherheit im IT-Bereich erfüllt werden. Bild: Lebert
Als zugelassene Wirtschaftsbeteiligte können Logistikunternehmen zollrechtlich einfacher agieren. Dafür müssen jedoch Voraussetzungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Sicherheit im IT-Bereich erfüllt werden. Bild: Lebert
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein international agierendes Unternehmen, das zu den Spitzenspielern gehören und von Zollvergünstigungen profitieren möchte, sollte die Bedeutung der Vokale AEO kennen: Den Status des Authorised Economic Operator, des zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten, können Hersteller oder Logistiker beantragen, die als besonders zuverlässig und vertrauenswürdig gelten.

AEO-Status bringt zollrechtliche Vereinfachungen

Zu diesen AEO gehört jetzt auch der Logistikdienstleister Lebert. Als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter kann das international tätige Logistikunternehmen mit Standorten in Kempten, Ulm, Ravensburg und Kreuzlingen seit August 2009 zollrechtlich wesentlich einfacher und günstiger agieren.

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Dafür musste und muss Lebert jedoch umfangreiche, oft sehr strikte Voraussetzungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Einhaltung von Rechtsvorschriften sowie Sicherheitsstandards erfüllen. Bei dieser Aufgabe wird das Unternehmen seit Oktober 2008 von der Software C-Matrix Reporting von Econet unterstützt.

AEO setzt klassisches Dateisystem als Dateiablage ein

Lebert setzt ein klassisches Dateisystem als Dateiablage für das gesamte Unternehmen ein, vorwiegend mit Thin Clients wie Windows File Server, Citrix oder Windows PC. Darauf liegen sämtliche Office-Dokumente für einen möglichen gemeinsamen Zugriff, wie Personaldaten, Finanzdaten oder Kalkulationen.

Die logistischen Kernprozesse laufen über datenbankorientierte Fachanwendungen. Durch das Reporting mit der Analyse aller Berechtigungen im Dateisystem werden „nur“ diejenigen Prozesse abgesichert, die mit den darin abgelegten Informationen zusammenhängen.

Vorwiegend ist das eine Unternehmensverwaltung in allen Facetten. Datenstämme werden in Fachanwendungen oder Datenbanken gepflegt und nicht im Dateisystem. Fachanwendungen für die logistischen Kernprozesse werden dort tangiert, wo diese auf integere Daten aus dem Dateisystem angewiesen sind.

Unklarheiten im Datenbestand müssen ausgeschlossen werden

Die C-Matrix-Software analysiert das Windows-Dateisystem und identifiziert über Berechtigungsreports mögliche Sicherheitsherausforderungen. Kennzahlen bewerten die Risiken und beurteilen den Aufwand für deren Behebung.

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