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Kombiverkehr Rekordergebnis und Engpässe am Terminal

Redakteur: Robert Weber

Die Frankfurt Kombiverkehr KG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Die Verkehrssteigerung lag bei über 9 %. Die Verantwortlichen hätte gerne noch mehr Güter von der Straße auf die Schiene gebracht, aber die Infrastrukturengpässe bremsten sie aus.

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Engpässe an den Terminal könnten das Wachstum im Kombiverkehr 2011 ausbremsen. Bild: Kombiverkehr
Engpässe an den Terminal könnten das Wachstum im Kombiverkehr 2011 ausbremsen. Bild: Kombiverkehr
( Archiv: Vogel Business Media )

933.039 Lkw-Sendungen (1.86 Mio. TEU) verlagerte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr von der Straße auf die Schiene. Das waren 9,1 % mehr als im Vorjahr. Weil die durchschnittliche Transportentfernung und das Transportgewicht ebenfalls zulegten, stieg die Beförderungsleistung um 9,8 % auf 17,2 Mrd. Tonnenkilometer. Davon profitierte auch der Umsatz des Logistikdienstleisters. Er stieg um 10,2 % auf 384 Mio. Euro.

Wachstumsbremse am Terminal

Auch die Umwelt wurde entlastet. 1.155 Mio. Tonnen an Treibhausgasemissionen konnten eingespart werden. Die Verantwortlichen bei Kombiverkehr sind zufrieden mit dem Ergebnis, doch die Infrastrukturengpässe trüben die Freude. „Unsere Kunden hätten gerne noch mehr Sendungen verlagert“, erklärt Geschäftsführer Robert Breuhahn. Doch die hohe Auslastung der Umschlagbahnhöfe in den Wirtschaftszentren machten den Hessen einen Strich durch die Rechnung. „Die Engpässe bei den Terminals werden auch 2011 eine Wachstumsbremse sein“, prognostiziert Breuhahn.

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