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RFID-Chip geknackt

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Hersteller hat Lücke bestätigt und empfiehlt Umstieg

Mit dem Schlüssel lassen sich unerkannt beliebig viele Kopien einer Karte erstellen. Und der Aufwand ist nicht groß. Die Forscher benötigten lediglich eine entsprechende RFID-Karte, ein Lesegerät, die Sonde und ein Oszilloskop, mit dem der Stromverbrauch beobachtet wird. Der reine Materialpreis für das Equipment betrage nur wenige Tausend Euro, schreiben die Fachexperten.

Und bei detailliertem Vorwissen zu Aufbau und Charakteristika der Karte liege der Zeitaufwand für einen solchen Angriff bei rund sieben Stunden. Der Hersteller NXP hat die Lücke inzwischen bestätigt und empfiehlt seinen Kunden den Umstieg auf ein neueres Modell.

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