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Auto-ID RFID-Labels mit Hightech produzieren

Weltpremiere bei RFID-Tags und -Labels: Winckel stellt eine neue Anlage vor, die Maßstäbe sowohl bei der Herstellungsqualität als auch in der Produktvielfalt von RFID-Etiketten setzen will.

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Die RFID-Etiketten aus komplexen Materialkombinationen sind besonders resistent gegen Hitze oder Chemikalien.
Die RFID-Etiketten aus komplexen Materialkombinationen sind besonders resistent gegen Hitze oder Chemikalien.
(Bild: Winckel)

Über ein Jahr Konzeption und Realisierung liegen hinter Identytag, dem produzierenden Unternehmensbereich von Waldemar Winckel. Herausgekommen ist eine Hightech-Produktionsanlage für RFID-Labels und -Tags, die jetzt in Betrieb genommen wurde. „Mit einer zusätzlichen Jahreskapazität im dreistelligen Millionenbereich wird die weltweit einmalige Anlage nicht nur unsere Produktionskapazität bei RFID-Labels und -Tags deutlich steigern“, erklärt Identytag-Geschäftsführer Jörg Bald. „Die innovative Hightech-Produktionslinie setzt zudem neue Maßstäbe für die Qualität und Vielfalt von RFID-Kennzeichnungsprodukten.“

Neue Prüfverfahren erhöhen die Anlageneffizienz

So wurden in die von Identytag gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung des Maschinenlieferanten Mühlbauer konzipierte Produktionsanlage gänzlich neue Prüfverfahren integriert und die Effizienz der Anlage weiter erhöht. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der erweiterten Anforderungen in der Automobilindustrie. So lassen sich mit der neuen Produktionslinie zum Beispiel bereits bei der Herstellung komplexe Messungen zum Verhalten der Etiketten in der operativen Verwendung, der sogenannten „Farefieldperformance“, durchführen und entsprechende Werte vorgeben. „Dies ermöglicht es uns, im Premiumsegment Produkte herzustellen, die in der Anwendung exakt definierte Leistungskennlinien einhalten“, so Bald.

Darüber hinaus unterstützt die neue Produktionsanlage die Herstellung von Etiketten mit neuen, komplexen Materialkombinationen, die etwa besonders resistent gegen Hitze oder Chemikalien sind. Weitere, in die Anlage eingebettete Verfahren erlauben es dem Hersteller, für schwierige Anwendungen Etiketten mit speziellen Hochleistungsklebstoffen zu produzieren. „Neben den qualitäts- und produktbezogenen Vorteilen konnten wir durch eine markante Steigerung der Prozessgeschwindigkeit, die Verringerung der Rüstzeiten und eine deutliche Senkung des Ausschusses das Peis-Leistungsverhältnis deutlich positiv beeinflussen“, fasst Bald zusammen. „Vorteile, von denen nicht zuletzt unsere Kunden profitieren.“

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